https://www.faz.net/-gzg-9o166

Klage über zu wenig Personal : Weiter Probleme mit RMV-Automaten

  • Aktualisiert am

Störanfällig: Ein Ticket zu ziehen, gleicht mitunter einen aussichtslosen Unterfangen oder einem Geduldsspiel Bild: Wolfgang Eilmes

Wer ein Ticket für eine Fahrt mit dem RMV ziehen will, geht mitunter unfreiwillig leer aus. „Es gibt weiterhin Störungen“, sagt Thomas Kraft vom Fahrgastverband Pro Bahn in Hessen. Das hat mindestens einen Grund.

          Die Probleme mit den neuen Fahrkarten-Automaten des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) sind noch nicht vollständig gelöst. „Es gibt weiterhin Störungen“, sagte Thomas Kraft vom Fahrgastverband Pro Bahn in Hessen. Beschwerden gebe es über Geräte an mehreren S-Bahnlinien, darunter die S 3 nach Darmstadt und die S 2 in Richtung Niedernhausen. Die Automaten reagierten demnach häufig zu langsam oder die Software stürze ab, sagte Kraft. Etwa, wenn Fahrgäste Tickets der Deutschen Bahn kaufen wollten. Die Zahl der Beschwerden sei im Vergleich zum Vorjahr aber stark gesunken. Kraft forderte mehr Personal für eine routinemäßige Kontrolle der Geräte.

          Der RMV erklärte, es werde daran gearbeitet, dass der Kauf von Tickets der Bahn für den Fernverkehr schneller gehe. „In einigen Fällen dauert das Laden der Verkaufsmaske des Fernverkehrs länger als eine Minute, was bei manchen Fahrgästen die Vermutung aufkommen lässt, dass eine Störung vorliegt“, sagte eine Sprecherin. Generell gebe es eine hohe Automatenverfügbarkeit. Störungen seien nie ganz auszuschließen, träten derzeit aber nur vereinzelt auf und würden meist innerhalb von 24 Stunden behoben.

          Anfang 2018 hatte der Verkehrsverbund den Automatenbetrieb dem Anbieter Transdev übertragen, der neue Geräte aufstellte. Daraufhin häuften sich Probleme beim Kauf von Fahrkarten für Züge der Deutschen Bahn sowie mit fehlendem Wechselgeld, schwarzen Bildschirmen und nicht oder falsch bedruckten Tickets. Transdev setzte mehr Servicepersonal ein, worauf die Zahl der Beschwerden in der zweiten Jahreshälfte abnahm.

          Weitere Themen

          Die Hälfte ist geschafft

          Sanierung der U-Bahn : Die Hälfte ist geschafft

          Noch drei Wochen, dann fahren die U-Bahnen auf der A-Linie wieder. Fünf Jahrzehnte nach Eröffnung der Strecke ist eine grundlegende Erneuerung unverzichtbar.

          Topmeldungen

          Erstes Zeitungsinterview : AKK stellt sich vor ihre Soldaten: „Kein Generalverdacht“

          In ihrem ersten Zeitungsinterview als Verteidigungsministerin spricht Annegret Kramp-Karrenbauer über ihr Verhältnis zum Militär, über das Vermächtnis der Männer des 20. Juli und über den Lieblingspulli ihrer Teenagerzeit. Auch in kritischen Zeiten werde die Truppe ihr Vertrauen genießen.
          Freiherr von Boeselager sind humanitäre Missionen wichtiger als die prunkvollen Traditionen des Malteserordens. Deswegen ist er oft vor Ort, wie hier bei einem Schlafkrankheitspatienten im südsudanesischen Yei.

          FAZ Plus Artikel: Malteserorden : Der bescheidene Großkanzler

          Albrecht Freiherr von Boeselager führt den ehrwürdigen Malteserorden. Als Großkanzler bricht er mit der Tradition – damit der Orden besser helfen kann. Das macht ihm nicht nur Freunde.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.