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Klage über zu wenig Personal : Weiter Probleme mit RMV-Automaten

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Störanfällig: Ein Ticket zu ziehen, gleicht mitunter einen aussichtslosen Unterfangen oder einem Geduldsspiel Bild: Wolfgang Eilmes

Wer ein Ticket für eine Fahrt mit dem RMV ziehen will, geht mitunter unfreiwillig leer aus. „Es gibt weiterhin Störungen“, sagt Thomas Kraft vom Fahrgastverband Pro Bahn in Hessen. Das hat mindestens einen Grund.

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          Die Probleme mit den neuen Fahrkarten-Automaten des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) sind noch nicht vollständig gelöst. „Es gibt weiterhin Störungen“, sagte Thomas Kraft vom Fahrgastverband Pro Bahn in Hessen. Beschwerden gebe es über Geräte an mehreren S-Bahnlinien, darunter die S 3 nach Darmstadt und die S 2 in Richtung Niedernhausen. Die Automaten reagierten demnach häufig zu langsam oder die Software stürze ab, sagte Kraft. Etwa, wenn Fahrgäste Tickets der Deutschen Bahn kaufen wollten. Die Zahl der Beschwerden sei im Vergleich zum Vorjahr aber stark gesunken. Kraft forderte mehr Personal für eine routinemäßige Kontrolle der Geräte.

          Der RMV erklärte, es werde daran gearbeitet, dass der Kauf von Tickets der Bahn für den Fernverkehr schneller gehe. „In einigen Fällen dauert das Laden der Verkaufsmaske des Fernverkehrs länger als eine Minute, was bei manchen Fahrgästen die Vermutung aufkommen lässt, dass eine Störung vorliegt“, sagte eine Sprecherin. Generell gebe es eine hohe Automatenverfügbarkeit. Störungen seien nie ganz auszuschließen, träten derzeit aber nur vereinzelt auf und würden meist innerhalb von 24 Stunden behoben.

          Anfang 2018 hatte der Verkehrsverbund den Automatenbetrieb dem Anbieter Transdev übertragen, der neue Geräte aufstellte. Daraufhin häuften sich Probleme beim Kauf von Fahrkarten für Züge der Deutschen Bahn sowie mit fehlendem Wechselgeld, schwarzen Bildschirmen und nicht oder falsch bedruckten Tickets. Transdev setzte mehr Servicepersonal ein, worauf die Zahl der Beschwerden in der zweiten Jahreshälfte abnahm.

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