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Hochschule Geisenheim : Rebstöcke unter Glaskuppeln

Wichtiger Baustein für den Geisenheimer Campus: Siegerentwurf der Architekten Bez und Kock für das neue Getränketechnologische Zentrum Bild: Cornelia Sick

Der Forschungs- und Hochschulstandort Geisenheim steht vor der größten Zäsur seit der Gründung vor fast 150 Jahren. Auf der größten Baustelle im Rheingau entstehen mehrere neue Gebäude.

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          Eduard von Lade ist umgezogen. Damit die Bagger das Denkmal für den Gründer der Forschungsanstalt Geisenheim nicht versehentlich beschädigen, wurde es vom Standort neben dem bisherigen Parkplatz vorsorglich in Sicherheit gebracht. Dem steinernen Von Lade wird damit allerdings der Blick auf die größte Veränderung des Hochschul- und Forschungsstandorts Geisenheim seit der Gründung 1872 verwehrt. Auslöser dieser Zäsur war im Jahr 2013 die aus der Not geborene Fusion der Hochschule und des Rheingauer Standorts der Fachhochschule Wiesbaden zur jüngsten Hochschule Hessens mit inzwischen rund 1800 Studenten.

          Oliver Bock
          Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung für den Rheingau-Taunus-Kreis und für Wiesbaden.

          Das ist wenig im hessischen Vergleich, und gemessen daran sind die Investitionen von Bund und Land in den Campus Geisenheim beträchtlich. Für zwei von gleich mehreren anspruchsvollen Bauprojekten haben Wissenschaftsministerin Angela Dorn (Die Grünen) und Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) am Mittwoch den offiziellen Start verkündet, auch wenn die Bagger die Baufelder längst geräumt und die Tiefbauarbeiten schon begonnen haben.

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