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  • Weihnachtsbäume, wohin man blickt. Traditionell werden in Kempfenbrunn an jeder Ecke und selbst in Privatgärten Fichten und Tannen gezogen.

    Wandertipp : Wo die Weihnachtsbäume wachsen

    Manch ein Tanne, die im Advent in ein Wohnzimmer wandert, stammt aus dem nördlichen Spessart. In abgelegenen Dörfern gibt es aber auch bemerkenswerte Ausmalungen der Kirchen.
  • Dem Heiligen Gangolf geweiht: Die KIrche wurde schon 778 erwähnt.

    Wandertipp : Das Dorf verfiel, die Kirche blieb

    Von den Wetterauer Sakralbauten verband die Sternbacher Kirche und das Kloster Arnsburg ein enges Schicksal. Heute stehen noch Bauten aus vier Jahrhunderten.
  • Größtes Totenhaus nördlich der Alpen: Rund 20.000 Gebeine werden in der Michaelskapelle zu Oppenheim, offen einsehbar verwahrt.

    Wandertipp : Die überirdische Totenwelt Oppenheims

    Das rheinhessische Oppenheim besitzt eine einzigartige Toten- und Unterwelt. Neben dem größten Beinhaus nördlich der Alpen gibt es in der Stadt am Rhein kilometerlange Gänge unter der gesamten Altstadt.
  • Anerkennung zu Unesco-Weltkulturerbe 2005: Seitdem ist das Kastell Kapersburg ein Landschaftspark

    Der Wandertipp : Aus Sicht der Römer

    Wehrheim, Saalburg-Siedlung. Schon am Bahnsteig wird man mit Informationen empfangen. Wer sich auf römische Spuren durch den Taunus begibt, erhält zu Gehalt und Gestalt von Limes und Kastellen erschöpfend Auskunft.
  • Gut 1000 Gräber: Der jüdische Friedhof von Hemsbach.

    Der Wandertipp : Jüdisches Erbe verpflichtet

    Dunkle Vergangenheit und heiteres Landschaftsbild müssen sich nicht ausschließen. Den jüdischen Gedenkstätten in Hemsbach an der Bergstraße steht die herbstliche Farbenfreude von Weinbergen und Wäldern an der Bergstraße gegenüber.
  • Verwurzelt: Von Moosen und Flechten besiedelte Bäume nebst Steinen im Spessart

    Der Wandertipp : In den Schluchten des Spessart

    Wo einst die Schlacht von Dettingen tobte, liegt der Zugang zur Rückersbacher Schlucht, der mit drei Kilometer längsten und geologisch bedeutendsten im Spessart.
  • Von außen nicht zu erkennen: Das intakte Mühlrad an der Modau

    Darmstädter Ortsteil Eberstadt : Zu Dünen und Mühlen

    Sand und Wasser sind die prägenden Elemente des Stadtteils Eberstadt in Darmstadt. Die kräftig strömende Modau wurde einst als Energiequelle genutzt. Der Wandertipp.
  • Kloster Limburg aus der Adlerperspektive

    Wein und Wohlstand : Königlicher Glanz in Bad Dürkheim

    Beeindruckende Steingebirge wie die frühromanische Klosterruine Limburg und das gewaltige Bollwerk der Hardenburg überragen die Laub- und Kiefernwälder der Vorderpfalz. Der Wandertipp.
  • Mit einer titanischen Leistung schufen Kelten die beiden vollständig erhaltenen Ringwälle am Altkönig im Taunus.

    Wandertipp : Der Altkönig ist Herausforderung statt Hindernis

    Mit jedem Schritt hinauf steigt nicht nur die Ehrfurcht vor der titanischen Leistung der Kelten, wie sie den 800 Meter hohen Altkönig durch zwei mächtige Ringwälle umgürtet haben. Unweigerlich stellen sich auch Fragen nach Sinn und Nutzung.
  • Über 540 Meter schlängelt der Pfad an Buchen- und Eichenkronen vorbei.

    Der Wandertipp : Urwald mitten in Deutschland

    Als Mitgift zur Wiedervereinigung brachte die DDR großräumig geschützte Natur ein, allen voran den später als Unesco-Weltnaturerbe anerkannten Buchenwald im Nationalpark Hainich.
  • Wie die verheißene Stadt auf dem Berge thront Kloster Engelberg über dem Main bei Großheubach

    Wandertipp : Das Böse überwinden

    Wie die verheißene Stadt auf dem Berge thront Kloster Engelberg über dem Main. Einerlei ob man mit oder ohne Bußabsicht zur Wallfahrtsstätte kommt – immer eine Versuchung wert sind das süffige Dunkelbier oder der hauseigene Wein.
  • Zugang nicht möglich: In ihrem pittoresken Verfallszustand ist die Burg ohnehin am schönsten von außen anzusehen.

    Wandertipp : Kein Stein bleibt unerkannt

    Über abenteuerliche Pfade zu einem Canyon aus Menschenhand – dank Geopark findet man in die vergessene Montanwelt des Odenwaldes. Der Wandertipp fürs Wochenende.
  • Gehört zur Wasserkuppe: Das Segelfliegen.

    Wandertipp : Die Kulturlandschaft und das Segelfliegen

    Hoch hinaus geht es auf der Wasserkuppe seit 100 Jahren. Mit dem Segelflug wurde auch die gewachsene Kultur- und Naturlandschaft rund um Hessens höchstem Berg entdeckt.
  • Attraktion am Wegesrand: Der Limesturm am nördlichsten Punkt des römischen Imperiums bei Pohlheim-Grüningen.

    Wandertipp : Am nordöstlichen Ende des Imperium Romanum

    Immer am Wall entlang: Unübersehbar markiert durch Limes, Wachtturm und Kastell führt der Wandertipp durchs Unesco-Welterbe an den Rand der Wetterau.
  • Ausgangspunkt der Wanderung:  Das Duo aus Kirche St. Jakobus und Schloss in der „Schneewittchenstadt“ Wiesen.

    Wandertipp : Geschichten ums Glasmachen

    Was Lohr beansprucht, gebührt ebenso der Gemeinde Wiesen: Heimat von Schneewittchen zu sein. Eine Glashütte in märchenhafter Umgebung besitzt sie jedenfalls.
  • Burg Herzberg: Dem Machtanspruch der hessischen Landgrafen entsprach die Kraft der Mauern.

    Wandertipp : Die größte Burg will gesehen sein

    Burg Herzberg ist Hessens bedeutendste Höhenfestung. Die Attraktion im nördlichen Vogelsberg entzieht sich den Blicken, bietet aber selbst beste Aussichten.
  • Frei von Eingriffen konnte sich die Franzosenwiese im Westen zu einem einzigartigen Schwingrasenmoor entwickeln.

    Der Wandertipp für Rhein-Main : Wie von grünem Eis bedeckt

    Auf nach Münchhausen am Christenberg. Landes- und naturkundlich ist der Burgwald von besonderem Rang. Wo schon Kelten und Franken saßen, sind heute Wälder und Feuchtbiotope.
  • Weniger bekannt, aber nicht minder beeindruckend wie das berühmte Granit-Felsenmeer ist sein Pendant aus Sandstein bei Erbach im Odenwald.

    Wandertipp : Ein Meer aus Felsen

    Es gibt nicht nur ein Felsenmeer im Odenwald – dem berühmten aus Granit steht bei Erbach ein kaum weniger beeindruckendes aus Sandstein gegenüber.
  • Ideale Bedingungen: Eine gut dreißigköpfige Herde Wasserbüffel hat in den Auen der Hafenlohr eine Heimat gefunden. Eigens wurden hierfür Fichten entfernt und Tümpel zum Schlammbaden angelegt.

    Wandertipp : Büffeljagd im Spessart

    Die „kleinste Stadt Bayerns“ hat Großes zu bieten – stattliche Bürgerhäuser, eine bestens erhaltene Burg und nun auch Wasserbüffel im Hafenlohrtal. Bei einer Wanderung ist alles zu erleben.