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  • Nur eines der rund 80 Tiere, die aktuell die größte Storchenkolonie Hessens bei Wiesbaden-Schierstein bevölkern. Der Nachwuchs noch nicht mitgezählt.

    Der Wandertipp : Störche am Strom

    Der Storch ist wieder da. Eine der Erfolgsgeschichten schreibt man am Rhein, wo die größte Kolonie des Landes erwuchs. Sehenswert sind auch Bauten und die „Blutlinde“ in Frauenstein.
  • Über sieben Stationen eines künstlerisch gestalteten „Waldglasweges“ führt eine farbige Spur bis zur historischen Glashütte in der Emsbachschlucht

    Der Wandertipp : Kleiner statt Großer Feldberg

    Der kleinere der beiden Feldberge ist in gewisser Weise der größere: Ein kunstvoller Waldglasweg, eine Glashütte sowie römische Stätten bereichern die Tour. Von Thomas Klein
  • Am Wegesrand: Der Bibelpark in Herbstein mit einer Arche Noah.

    Der Wandertipp : Hessen hängt auch am Galgen

    Zum kulturellen Erbe Hessens zählen nicht nur Schlösser, Burgen und Gärten – im Vogelsberg wird auch eine Richtstätte bewahrt. Vom sehenswerten Herbstein aus ist sie gut in eine Tour durch offene Flur einzubinden.
  • Fast versteckt liegt Schloss Heiligenberg in einem Landschaftspark oberhalb von Jugenheim.

    Der Wandertipp : Herberge des Hochadels

    Das bei Seeheim-Jugenheim gelegene Schloss Heiligenberg und sein blühender Landschaftspark ist ein Kleinod an der Bergstraße, mit dem sich große Namen verbinden.
  • Drei hohe Kreuze überragen den Sternberg bei Aschaffenburg. Ursprünglich 1948 als Mahnmal für den Frieden aufgestellt, sind sie bis heute Ziel von Wallfahrten und Prozessionen. Die Aussicht reicht weit ins Rhein-Main-Gebiet.

    Der Wandertipp : Kanonen zu Biotopen

    Wo Golgathakreuze und eine Kapelle zum Frieden mahnen, wurden aus einem Militärgelände große Naturschutzgebiete.
  • Das Huttenschloss aus dem 16. Jahrhundert (später Amtsgericht).

    Der Wandertipp : Zwei Gesichter einer Stadt

    Zwei zusammengeführte Kommunen im Main-Kinzig-Kreis könnten unterschiedlicher nicht sein – auf der einen Seite das auf Salz gebaute Soden, auf der anderen das durch Klöster geprägte Salmünster.
  • Wo einst Weiden lagen, erstrecken sich jetzt naturgeschützte Röhrichtzonen und Feuchtbiotope.

    Der Wandertipp : Im Zeichen der roten Pyramide

    Auf der Regionalpark-Route geht es durch einen Querschnitt der Kulturlandschaft im Rhein-Main-Gebiet – beflügelt vom „Seelenvogel“ am Bruchsee.
  • Er bietet eines der besten Kletterreviere im Odenwald.

    Der Wandertipp : Zwischen Felsen und Moor

    Es nennt sich zwar so, ist aber keins: Das naturgeschützte Schannenbacher Moor zwischen den von beeindruckenden Felsen und Gesteinshalden überzogenen Bergflanken im Odenwald.
  • Dem größten Sohn Butzbachs, Friedrich Ludwig Weidig, ist dieser Findling gewidmet.

    Der Wandertipp : Freiheits- und Bewegungsdrang

    Seit 700 Jahren macht Stadtluft frei, und auch der freiheitliche Geist eines Friedrich Ludwig Weidig durchweht die Wetterau-Stadt Butzbach, die eine Wanderung wert ist.
  • Eine zehnköpfige Bisonherde ist die Attraktion im frei zugänglichen Wildpark am Waldrand bei Mannheim

    Der Wandertipp : Ein Hauch von Meeresstrand

    Im hessisch-badischen Grenzgebiet sind nacheiszeitliche Dünen und Nadelwälder rund um den „Glockenbuckel“ zu einem außergewöhnlichen Refugium geworden. Das Naturschutzgebiet Oberlücke lädt zu einer Wanderung ein.
  • Nurmehr längere Passagen des Werkgrabens erinnern an den einst größten Textilbetrieb im Rhein-Main-Gebiet. Bis zu 400 Beschäftigte zählte die 1860 gegründete „Aktiengesellschaft für Spinnerei und Weberei Hohe Mark"

    Der Wandertipp : Im Wald versteckte Wälle

    Heute wachsen Bäume, wo vor mehr als 100 Jahren eine große Spinnerei stand. Nur wenige Spuren wie ein Werkgraben erinnern im Taunus daran.
  • Als eines der ersten Refugien Bayerns wurde die zehn Hektar große Parzelle Rohrberg 1928 unter Naturschutz gestellt.

    Der Wandertipp : Auf dem Weg zum Urwald

    Seit mehr als 90 Jahren bleibt das Schutzgebiet Rohrberg unangetastet. Die mächtigen Eichen und Buchen gehen auf das frühere Jagdwesen im Spessart zurück, woran Rekonstruktionen und ein Infoweg erinnern.
  • Ein Brückchen macht die zwölf Steine zugänglich.

    Der Wandertipp : Stonehenge auf Hessisch

    Bescheiden, aber bedeutsam ist die einzige jungsteinzeitliche Menhiranlage im hiesigen Raum. Gut zugänglich steht sie inmitten geschützter Wiesen und Wälder nicht weit vom Steinbrücker Teich nahe Darmstadt.
  • Schick: Nach umfassender Renovierung präsentiert sich die benachbarte Försterei in neuem Glanz.

    Wandertipp : So sandig wie sumpfig

    Es gibt sie noch, kaum zersiedelte Naturreservate in Großstadtnähe – eines wie die Bulau bei Hanau. Den Kern bilden die Kinzig und Altarme des Mains.
  • Diese Kopfweide wurde nach einer Idee des Karikaturisten F.K. Waechter im Rahmen der künstlerischen Aufwertung des Grüngürtels zum „Struwwelpeter“.

    Wandertipp : Was Frankfurt zusammenhält

    Eine Erfolgsgeschichte – seit 30 Jahren schützt der Grüngürtel ein Drittel des Frankfurter Stadtgebiets vor Begehrlichkeiten. Mit Wäldern, Wiesen und Alteichen ist der Südwesten besonders vielfältig.
  • Die Mosaike des Portals geben eine Ahnung von den motivischen und architektonischen Anlehnungen an die Bibel im Inneren der koptischen Kirche.

    Wandertipp : Fern des Weltengetriebes

    Das koptische Kloster im Hintertaunus zeigt sich als geistliches Zentrum vitaler denn je. Ein Gotteshaus und Chorturmkirchen lohnen den Besuch.
  • Auf den Fundamenten einer bedeutenden Königspfalz steht die 1750 zu einem Saalbau umgestaltete Laurentiuskirche von Trebur. Von hier nahm 1076 der „Gang nach Canossa“ seinen Ausgang

    Wandertipp für Rhein-Main : Canossagang und Lutherweg

    Ein kleiner Ort und zwei große Namen: Wo der „Gang nach Canossa“ von Kaiser Heinrich IV. seinen Ausgang nahm, kam Luther auf dem Weg nach Worms vielleicht vorbei.
  • Wie den Fels haben auch die Burgruine Rodenstein längst Bäume erobert.

    Wandertipp : Der sagenhafte Zug des Ritters

    Das Geisterheer Hans von Rodensteins kündet von Krieg und Frieden. Unter seinem Luftkorridor geht es zur gleichnamigen Burgruine.
  • Stilistische Kopie: Die katholische Marienkirche mit neogotischen Anklängen von 1894.

    Wandertipp : Sakrale Landschaft

    Sie wirken wie aus ferner Vergangenheit hinübergerettet, und doch sind sie Ausdruck des Zeitgeistes, die neugotischen und neoromanischen Kirchen der Kurstadt Bad Homburg.
  • Dem legendären „bauwurmb“ der Grafen von Schönborn verdankt Heusenstamm die Dreieinheit von Schloss, Kirche und Torbau. Dieser wurde zur Erinnerung an den Aufenthalt von Kaiser Franz I. 1764 errichtet.

    Der Wandertipp für Rhein-Main : Vom Kloster zum Hofgut

    Die legendäre Bauwut der Grafen von Schönborn zeitigte für die Ortschaft im Dreieichforst die schönsten Folgen. Mittelbar verdankt sich ihm auch der Erhalt des vormaligen Klosters Patershausen.