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Neues Sicherheitskonzept : Wiesbadener Schritte hin zur waffenfreien Innenstadt

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Tatort: In Wiesbaden kam es in den vergangenen Jahren mehrfach zu Gewalttätigkeiten mit Verletzten - hier ein Einsatz nach einer Messerstecherei im Sommer 2017 Bild: dpa

Straftaten verhindern und Verbrechen schnell aufklären - dabei soll ein neues Sicherheitskonzept für Wiesbaden helfen. Ziel ist eine waffenfreie Innenstadt. Das hat Folgen etwa für die Fußgängerzone.

          Mit Videoüberwachung, Betonsperren und einer Waffenverbotszone wollen Stadt und Polizei in Wiesbaden für mehr Sicherheit sorgen. „Uns geht es um die Verhütung von Straftaten und die schnellere Aufklärung bereits begangener Verbrechen“, sagte Bürgermeister Oliver Franz (CDU) am Mittwoch in der Landeshauptstadt.

          Der Vorhabenkatalog umfasst insgesamt zehn Punkte. „Wir haben außerdem zehn Mitarbeiter freigestellt, die in zivil unterwegs sind und gerade den Intensivtätern auf den Füßen stehen werden“, erklärte Stefan Müller, Präsident des Polizeipräsidiums Westhessen.

          Fußgängerzone schützen

          Am Hauptbahnhof und dem Platz der Deutschen Einheit wollen Stadt und Polizei weitere beziehungsweise neue Kameras installieren. Um die Fußgängerzone zu schützen, werden ab Mai an vier Standorten zunächst Betonwürfel aufgestellt. „Rettungsfahrzeuge können dann noch durchfahren, aber wir wollen verhindern, dass Transporter oder LKW Schwung aufnehmen und in die Fußgängerzone rasen können“, sagte Franz.

          Ein Teil der Fußgängerzone soll zwischen 21 und 5 Uhr zur Waffenverbotszone erklärt werden. Dafür muss das Land allerdings noch eine entsprechende Verordnung erlassen und die Stadtverordnetenversammlung dem Vorschlag zustimmen.

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