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Vogelsberg : 16 Pfaue verenden nach Ausbruch der Geflügelpest

  • Aktualisiert am

In einer privaten Vogelhaltung im Vogelsbergkreis ist die Geflügelpest ausgebrochen. (Symbolbild) Bild: Lando Hass

Im Vogelsbergkreis ist in einer privaten Vogelhaltung die Geflügelpest ausgebrochen. 16 Pfaue sind daran verendet. Das Umweltministerium warnt davor, tote Wildvögel mit bloßen Händen anzufassen.

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          In einer privaten Vogelhaltung in Freiensteinau im Vogelsbergkreis ist die Geflügelpest ausgebrochen. „Innerhalb weniger Tage zeigten 16 Pfauen des Bestandes massive Krankheitserscheinungen und verendeten“, teilte das Umweltministerium am Freitag in Wiesbaden mit. Es habe der hoch-krankheitserregende Virus-Subtyp H5N8 nachgewiesen werden können. Dies sei in der aktuellen Geflügelgrippe-Saison der erste Fall in Hessen, der in einer privaten Tierhaltung nachgewiesen wurde. In einem Radius von zehn Kilometer rund um den Ausbruchsort muss Geflügel nun im Stall bleiben.

          „Der aktuelle Ausbruch zeigt, dass Geflügelpesterreger weiterhin in der Wildvogelpopulation kursieren und jederzeit mit neuen Fällen gerechnet werden muss“, warnte Landwirtschaftsministerin Priska Hinz (Grüne). Mit der Rückkehr der Zugvögel besteht in jedem Jahr die Gefahr des Ausbruchs von Geflügelpest in Deutschland. Es drohen massenhafte Todesfälle insbesondere in Hühner- und Putenhaltungen.

          In Hessen war bereits Mitte Dezember bei toten Schwänen an den Ober-Mooser Teichen in der Nähe von Freiensteinau die Virusinfektion festgestellt worden. Eine Übertragung auf den Menschen ist laut Ministerium unwahrscheinlich. Trotzdem sollten tote Wildvögel nicht mit bloßen Händen angefasst werden.

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