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Bahn sieht aber Besserung : Weiter fast jede zehnte S-Bahn in Rhein-Main verspätet

  • Aktualisiert am

Weit vom Pünktlichkeitsziel entfernt: S-Bahnen in Frankfurt (Symbolbild). Bild: Maximilian von Lachner

Die S-Bahnen in Rhein-Main fahren weiter nicht so pünktlich wie gewünscht. Allerdings sieht die Deutsche Bahn eine Besserung, denn die Züge waren schon einmal noch unpünktlicher.

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          Die S-Bahnen im Rhein-Main-Gebiet fahren ihrem Pünktlichkeitsziel weiter hinterher. Im Januar habe der Wert bei 92 Prozent gelegen, ein Punkt weniger als im Jahr zuvor, wie die Deutsche Bahn auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Das bedeutet, dass rechnerisch nur 92 von 100 S-Bahnen pünktlich unterwegs waren.

          Als verspätet gilt ein Zug, wenn er mindestens sechs Minuten später als im Fahrplan vorgesehen eintrifft. Ab einer verspäteten Ankunft am Fahrziel von mindestens zehn Minuten können RMV-Kunden im Rahmen der Zehn-Minuten-Garantie unter bestimmten Bedingungen eine anteilige Erstattung des Fahrpreises geltend machen.

          Die Zahl vom Januar bedeute aber auch, dass die Abwärtsspirale der Vormonate aufgehalten worden sei, sagte eine Sprecherin. Auch wegen Baustellen zur neuen Station Gateway Gardens am Frankfurter Flughafen und in Niedernhausen hatte der Wert im Dezember nur bei 89 Prozent gelegen.

          Weichenstörung mit weitreichenden Folgen

          Der Januar habe zudem sehr viel besser begonnen, dann hätten aber eine Weichenstörung im Tunnel unter der Frankfurter Innenstadt sowie ein Riss in einer Oberleitung für große Probleme gesorgt, sagte die Sprecherin. Die Auswirkungen waren teils noch am Tag darauf zu spüren.

          Der Rhein-Main-Verkehrsverbund hat als Ziel einen Durchschnittswert von 96 Prozent ausgegeben. Im Jahresschnitt 2019 hatte der Wert ebenfalls bei 92 Prozent gelegen, wie schon in den beiden Vorjahren. Dies bedeutet, dass fast jede zehnte S-Bahn mit Verspätung unterwegs war. Zum Tarifgebiet des RMV zählt auch die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt Mainz.

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