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Videoanalyst aus Hessen : Tuchels „drittes Auge“

Starkes Team: Thomas Tuchel (links) und Videomann Benjamin Weber; hier noch im Dienst von Borussia Dortmund Bild: Picture-Alliance

Der Hesse Benjamin Weber ist im Finale der Champions League als Videoanalyst des Pariser Startrainers ein wichtiger Mann im Hintergrund. Dabei gibt er zu, in seinen Anfangsjahren „eigentlich keine Ahnung von Fußball“ gehabt zu haben.

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          Wenn am Sonntagabend um 21 Uhr das Endspiel der Fußball-Champions-League zwischen Paris Saint-Germain und Bayern München angepfiffen wird, dann ist in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon auch das Rhein-Main-Gebiet mit von der Partie. Nicht nur wegen der Mainz-05-Vergangenheit des PSG-Trainers Thomas Tuchel und seiner Trainerassistenten Arno Michels und Zsolt Löw, eines früheren Mainzer Profis. Bei Paris arbeitet darüber hinaus auch ein echtes Kind der Region: Benjamin Weber, Tuchels Videoanalyst und „drittes Auge“. Weber stammt aus Schmitten, dort ist er aufgewachsen, später legte er in der Feldbergschule Oberursel sein Abitur ab.

          Daniel Meuren

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Sein Weg vom Feldberg ins Finale der Königsklasse im europäischen Fußball verlief ungewöhnlich: Der 37 Jahre alte Weber ist nämlich nicht tief im Fußball verwurzelt. Seine sportliche Leidenschaft galt vielmehr dem Tennis. Als Jugendlicher spielte er in Oberursel und schaffte es bis in den Förderkader des Hessischen Tennis-Verbands. Zum Fußballjob kam er dank manches Zufalls: Weber arbeitete während seines Sportstudiums für Kemweb, Internetdienstleister und TV-Produktionsfirma aus einem Mainzer Vorort.

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