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Verkehrswegeplan : Bund sichert Finanzierung für nordmainische S-Bahn

  • Aktualisiert am

Vorhaben: Eines der Schienen-Bauprojekte in Rhein-Main ist die nordmainische S-Bahn, auf die auch die Stadt Hanau hofft - hier ihr Bahnhof im Bild Bild: Rainer Wohlfahrt

Der „Frankfurter Knoten“ umfasst verschiedene Bauprojekte, darunter auch die nordmainische S-Bahn. Verkehrsminister Scheuer stuft die kostenträchtigen Vorhaben in die Top-Kategorie des Verkehrswegeplans hoch. Das ist gut für die Finanzierung.

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          Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat zahlreiche Bahnprojekte im Bundesverkehrswegeplan in die Top-Kategorie mit einer gesicherten Finanzierung hochgestuft. Dazu gehört auch der Frankfurter Knoten mit der nordmainischen S-Bahn.

          Das geht aus einer Liste hervor, die der CSU-Politiker am Dienstag vorstellen wollte und die der Deutschen Presse-Agentur vorab vorlag. Der Plan umfasst neben dem Ausbau und der Elektrifizierung von Bahnstrecken auch die Erweiterung von Eisenbahn-Knotenpunkten, um Engpässe aufzulösen. Neben Frankfurt geht es auch um Hamburg, Hannover, Köln, Mannheim und München.

          Vrschiedene Bauprojekte

          Der geltende Bundesverkehrswegeplan 2030 war 2016 beschlossen worden. Er sieht Investitionen in Straßen, Schienen und Wasserwege in ganz Deutschland von insgesamt mehr als 270 Milliarden Euro vor. 40 Prozent der Mittel gehen an Bahnprojekte.

          Bild: F.A.Z.

          Der „Frankfurter Knoten“ umfasst verschiedene Bauprojekte, darunter auch die nordmainische S-Bahn. Die Gesamtkosten werden mit gut 5,5 Milliarden Euro angegeben, allein die S-Bahn-Strecke nördlich des Mains wird mit knapp 1,3 Milliarden Euro beziffert. Daneben werden Bauarbeiten am Stadion, in Kranichstein, Mainaschaff, Zeppelinheim und ein Fernbahntunnel erwähnt.

          „Die Aufnahme zusätzlicher kurzfristig zu realisierender Ausbaumaßnahmen wird geprüft“, heißt es in dem Papier. Dafür könnten weitere gut 4 Milliarden Euro anfallen.

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