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Minister verteilt gratis Masken : Im hessischen Corona-Hotspot steigt die Temperatur wieder

Mitten im Hotspot: Der Dom zu Fulda – der Landkreis weist die höchste Inzidenz in Hessen auf Bild: Rainer Wohlfahrt

Nutzer von Bussen und Bahnen müssen auch in Hessen FFP2-Masken oder OP-Masken tragen. Die Verkehrsverbünde kommen der Kundschaft entgegen. Die Corona-Zahlen liegen wieder in der „Montagsdelle“. Im Hotspot klettern sie aber weiter.

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          Erfreulich sehen auf den ersten Blick die neuen Corona-Zahlen für Hessen aus. Das Robert-Koch-Institut meldet weniger über Nacht registrierte neue positive Fälle, weniger Tote in Zusammenhang mit der Pandemie und eine niedrigere Inzidenz, das sind die binnen sieben Tagen eingelaufenen neuen Fälle unter 100.000 Einwohnern. Allerdings leiden zu Wochenbeginn die Daten meist unter dem Meldeverzug seitens der Gesundheitsämter, zumal nicht alle Labore auch an Wochenenden arbeiten. So kommt es regelmäßig zur „Montagsdelle“, wie auch dieses Mal der Vergleich zum Wochenende zeigt. Dessen ungeachtet ist die zentrale Kennziffer im hessischen Hotspot Fulda nicht nur binnen Wochenfrist gestiegen, sie liegt auch im Vergleich zum Sonntag höher. Dieser Kreis ist auch der einzige auf der schwarzen Warnliste nach dem Eskalationskonzept des Landes (siehe Grafik).

          Thorsten Winter

          Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

          Derweil ist die Pflicht in Kraft, in Bussen und Bahnen fortan entweder eine OP-Maske oder eine FFP2-Maske zu tragen. Alltagsmasken reichen nach den Vorgaben der Politik anders als bisher nicht mehr mehr aus. Da gerade OP-Masken nach dem Gebrauch entsorgt werden sollen, kann das ins Geld gehen. Insofern stellt sich die Frage, wo es günstige Masken gibt. Wir beantworten diese Frage hier.

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