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Verkehr/Touristik : Durchgehender Radweg von Taunusstein bis Limburg

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Alle sollen an einem Strang ziehen, heißt es oft - die Aartal-Kommunen Taunusstein, Schlangenbad, Bad Schwalbach, Hohenstein und Aarbergen tun es. Am Donnerstag unterzeichneten die fünf Bürgermeister in Taunusstein eine Vereinbarung zum Bau des lange erwarteten Radwegs durch das Aartal.

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          Alle sollen an einem Strang ziehen, heißt es oft - die Aartal-Kommunen Taunusstein, Schlangenbad, Bad Schwalbach, Hohenstein und Aarbergen tun es. Am Donnerstag unterzeichneten die fünf Bürgermeister in Taunusstein eine Vereinbarung zum Bau des lange erwarteten Radwegs durch das Aartal. Die Strecke zwischen Taunusstein-Bleidenstadt und Aarbergen-Michelbach wird mit rund einer Million Euro weitgehend vom Bund finanziert. Dabei handelt es sich um Geld des nationalen Radverkehrsplans, das Berlin den Ländern für die Verbesserung des Radwegenetzes zur Verfügung stellt. Die fünf Kommunen bauen einen zweieinhalb Meter breiten und 22Kilometer langen Radweg. Im nächsten Jahr soll er fertig sein und die Lücke im Netz zwischen Taunusstein und Limburg schließen.

          Wäre nicht der Autoverkehr, bedürfte es keiner eigenen Radverbindung entlang der Aar. Die B54 würde sich wunderbar für einen Velo-Ausflug eignen, aber sie ist vielbefahren, schmal und gefährlich. Für eine Radpiste entlang der Straße bietet das enge Tal ebenfalls zuwenig Platz. Deswegen wurden Wald- und Wirtschaftswege in der Nähe des Flusses radfahrgerecht hergerichtet. Aufgrund der topographischen Verhältnisse und wegen der Eigentumsverhältnisse konnte nicht immer die optimale, flußnahe Strecke gefunden werden. So müssen sich Radler an einigen Stellen auf die Hänge begeben - was zwar Kraft kostet, aber auch für Abwechslung sorgen dürfte.

          Der Radweg schließt im Süden an das bestehende Netz aus Richtung Taunusstein-Neuhof an. Der Einstiegspunkt liegt bei den Tennisplätzen in Taunusstein-Bleidenstadt. Die Strecke kreuzt die B54 und verläuft südlich der Straße bis zur B275 in Höhe der Feuerwehr Bad Schwalbach. Der nächste Abschnitt führt westlich der B54 über Adolfseck, Hohenstein und Burg Hohenstein, dann auf der B54 vorbei an Reckenroth, um schließlich in der Gemarkung Aarbergen auf die östliche Straßenseite zu wechseln und in Michelbach an das bestehende Radwegenetz in Richtung Limburg anzuschließen.

          Wie schon bei der Vorbereitung der Strecke wollen die Kommunen auch beim Bau und der Unterhaltung zusammenarbeiten, wie die Bürgermeister versicherten. "Wir wollen zusammenführen, was sozial, politisch und geographisch längst zusammengehört", sagte Michael Hofnagel (CDU), Rathauschef in Taunusstein. So wie der Aar-Höhenweg werde auch der Radweg dazu beitragen, daß mehr Menschen aus dem Rhein-Main-Gebiet ihre Freizeit im Untertaunus verbrächten. Hofnagel formulierte, wie auch Landrat Bernd Röttger (CDU) und Kreisbaudezernent Burkhard Albers (SPD), das Ziel, das Radwegenetz im Kreis und darüber hinaus weiter auszubauen. So soll die Aar-Strecke eines Tages von der Quelle bis zur Mündung führen und mit anderen Radwegen verknüpft werden. trau.

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