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Verkehr : Neues Teilstück der A 66 offen

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„Ein Freudentag für Osthessen”: Alois Rhiel Bild: dpa

Künftig wird es in Osthessen schneller voran gehen. Auf der Autobahn 66 zwischen Frankfurt und Fulda ist ein 8,5 Kilometer langes Teilstück für den Verkehr freigegeben worden.

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          Statt Schneckentempo und Staus auf der Ausweichstrecke künftig freie Fahrt und Zeitersparnis: Auf der Autobahn 66 zwischen Frankfurt und Fulda ist am Freitag ein 8,5 Kilometer langes Teilstück für den Verkehr freigegeben worden. Künftig wird es zwischen Schlüchtern-Nord und Neuhof-Süd in Osthessen schneller voran gehen. Das 85 Millionen Euro kostende Projekt wurde nach rund sieben Jahren fertiggestellt und mit politischer Prominenz eröffnet. „Ab heute können sich die Pendler über kürzere Fahrzeiten freuen“, sagte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD).

          „Das ist ein Freudentag für ganz Osthessen“, befand Wirtschafts- und Verkehrminister Alois Rhiel (CDU), „eine lückenlose Autobahnverbindung ins Rhein-Main-Gebiet rückt näher.“ Das Ausbauloch auf der A 66 zwischen Frankfurt und Fulda verringerte sich auf sieben Kilometer. Die im Bau befindliche Strecke zwischen der Anschlussstelle Neuhof-Süd und Kerzell nahe Fulda-Süd wird den Planungen zufolge 2013 fertiggestellt. Die Arbeiten laufen bereits seit Januar 2005.

          Rhiel fordert den Bund auf, Gelder freizugeben

          Für eine Entlastung des Verkehrs wird bereits das neue Teilstück sorgen. Bislang rollten zu Spitzenzeiten bis zu 30.000 Fahrzeuge über die Ausweichstrecke der Bundesstraße 40, auf der es in der Vergangenheit zu zahlreichen schweren Unfällen gekommen war. Die Gemeinde Flieden wird vom Verkehr entlastet. „Das bedeutet weniger Lärm, weniger Absage und mehr Verkehrssicherheit“, so Tiefensee.
          Ministerpräsident Roland Koch (CDU) sagte, die sich weiter schließende Autobahnlücke sei „von entscheidender Bedeutung für noch mehr Standortattraktivität, für weitere Arbeitsplätze und für den Ausbau der bereits florierenden Wirtschaft“. Darüber hinaus würden auch die benachbarten Landkreise in Bayern und Thüringen wirtschaftlich profitieren und Impulse erwarten dürfen.

          Nach Angaben von Bundesverkehrsminister Tiefensee sind in den vergangenen fünf Jahren mehr als 1,5 Milliarden Euro in Hessens Bundesfernstraßennetz investiert worden. Im aktuellen Investitionsplan seien rund 2,4 Milliarden Euro vorgesehen. „Mit diesem Geld wollen wir das Autobahnnetz des Landes weiter ausbauen, Engpässe beseitigen und Ortsumgehungen bauen“, sagte er. Rhiel forderte den Bund auf, die nächsten notwendigen Projekte zügig anzugehen, die Finanzmittel freizugeben und einen Investitionsstau zu vermeiden (siehe: A49: Minister bittet Abgeordnete um Hilfe ).

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