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Verbraucher : Land: Für April angekündigte Gaspreiserhöhung unverantwortlich

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Das Kartellamt ermittelt wegen der jüngsten Preiserhöhung, doch im April soll Gas abermals teurer werden. Hessens Wirtschaftsminister Rhiel nennt diesen Plan „unverantwortlich“.

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          Mit seiner Ankündigung weiterer Preiserhöhungen stößt der Bundesverband der Gas- und Wasserwirtschaft beim hessischen Wirtschaftsminister Alois Rhiel (CDU) auf Kritik. „Es wäre unverantwortlich, wenn die Gasunternehmen weiter an der Preisschraube drehen“, sagte Rhiel am Donnerstag in Wiesbaden.

          Zuvor hatte Verbandspräsident Uwe Steckert für April einen Anstieg der Gaspreise avisiert und dies mit dem hohen Ölpreis begründet. Zu Wochenbeginn hatte Rhiel erst verlautbart, dem Beispiel des Bundeskartellamts zu folgen und die jüngste Preiserhöhung unter die Lupe zu nehmen.

          Wirtschaft: Gastarife nicht länger als Ölpreis koppeln

          Rhiel forderte dagegen ein Ende der Kopplung: „Die Bindung des Gaspreises für Privathaushalte an den Ölpreis gehört abgeschafft. Sie ist ein Relikt aus den sechziger Jahren und verhindert eine Entlastung der Verbraucher beim Heizen mit Gas.“

          Die Gasanbieter beriefen sich immer dann auf die Bindung, wenn sie ihre Preise erhöhen wollten, sagte der CDU-Politiker: „Die Energieverbraucher würden sich dagegen auch mal über sinkende Preise freuen. Preise können sinken, wenn die Kartellbehörden von Bund und Ländern überzogene Preise der Gasanbieter verbieten.“ Hessen und andere Bundesländer haben bereits Kartellverfahren eingeleitet. Rhiel verlangte zudem eine Vorab-Regulierung der Entgelte für Gasdurchleitungen im neuen Energiewirtschaftsrecht.

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