https://www.faz.net/-gzg-acqvj

Familienunternehmen Hessen : Kritik an Plänen für Grundsteuer

Hat neues Berechnungsmodell: Die Grundsteuer in Hessen (Symbolbild) Bild: dpa

Der Verband der Familienunternehmen Hessen hat Kritik am neuen Berechnungsmodell für Grundsteuer geäußert. Allein die Fläche sollte ihrer Einschätzung nach berücksichtigt werden.

          1 Min.

          Der Verband der Familienunternehmer in Hessen hat sich dafür ausgesprochen, bei der künftigen Berechnung der Grundsteuer allein die Fläche als Maßstab heranzuziehen. Es sei zwar zu loben, dass die Hessische Landesregierung nicht das „extrem bürokratische“ Modell des Bundesfinanzministeriums übernehme, äußerte Dirk Martin, der Landesvorsitzende des Verbands.

          Manfred Köhler
          Stellvertretender Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und verantwortlicher Redakteur des Wirtschaftsmagazins Metropol.

          Das am Montag vom hessischen Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) für dieses Bundesland vorgestellte Berechnungsmodell beziehe jedoch „überflüssige Parameter“ wie die Lage des Grundstücks ein. Das bedeute einen hohen Aufwand für die Behörden. Zudem sei nicht gesichert, dass das Steueraufkommen in der Summe durch die Umstellung langfristig konstant bleibe. Der Wirtschaftsstandort Hessen benötige ein „einfaches und bürokratiearmes Grundsteuermodell, das für Unternehmen und Finanzverwaltung möglichst wenig Umstellungsaufwand mit sich bringt“. Das sei allein beim reinen Flächenmodell so.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Eine Schülerin einer Abschlussklasse wird im Impfzentrum an der Messe München geimpft.

          Leopoldina-Forscher Falk : „Klappe halten, impfen lassen“

          Spitzenforscher Armin Falk fordert eine Impfpflicht und findet, dass der Impfstatus bei der Triage eine Rolle spielen sollte. An Politiker, die sich nicht impfen lassen, hat er eine klare Ansage.
          „Impfen ohne Anmeldung“: Mit niederschwelligen Angeboten (wie hier vor dem Kongresshaus in Salzburg)  versucht Österreich, die Impfquote zu erhöhen.

          Impfen im Europa-Vergleich : Impfmuffel und Impfwillige

          In ostmitteleuropäischen Ländern wie Österreich, Ungarn, der Slowakei und der Tschechischen Republik versuchen die Regierungen verzweifelt, die Impfquote zu erhöhen. Dagegen fehlt in Spanien und Portugal der Impfstoff.