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Starkregen in Hessen : Überflutete Straßen und vollgelaufene Keller

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In Hessen hat ein Unwetter für überflutete Straßen gesorgt. Nicht das erste Mal: So sah es auch schon 2018 in der hessischen Stadt Lorsch aus. Bild: dpa

In Hessen haben starke Niederschläge die Feuerwehr auf Trab gehalten. Neben vollgelaufenen Kellern und Schlammlawinen sorgte das Unwetter auch auf den Straßen für Chaos.

          Ein Regengebiet mit teils ergiebigen Niederschlägen ist über Hessen hinweggezogen. Besonders heftig regnete es nach ersten Berichten im Norden und Osten des Bundeslandes. Die Autobahn 4 zwischen den Anschlussstellen Herleshausen und Gerstungen musste in Richtung Westen wegen der überfluteten Fahrbahn gesperrt werden, wie die Polizei Fulda mitteilte. Der Verkehr staute sich auf einer Länge von zwei Kilometern. Wie lange die Sperrung andauern sollte, war zunächst unklar.

          In Eschwege im Werra-Meißner-Kreis standen zwischenzeitlich einige Straßen unter Wasser, wie Feuerwehr und Polizei in der nordhessischen Kreisstadt mitteilten. Das Wasser laufe aber schon wieder ab und die Lage normalisiere sich, hieß es am frühen Abend. Im nahen Witzenhausen an der Landesgrenze zu Niedersachsen liefen laut Leitstelle einige Keller voll. Im Osten Hessen wurde eine Landesstraße in der Nähe des Kalbacher Ortsteils Uttrichshausen im Kreis Fulda wegen Überflutung vorübergehend gesperrt, wie die Polizei in Fulda mitteilte.

          Auch in der Kreisstadt standen Straßen nach Starkregen unter Wasser. In Schotten im Vogelsbergkreis musste die Feuerwehr ebenfalls zu mehreren Einsätzen ausrücken, unter anderem wegen hochgedrückter Gullydeckel und vollgelaufener Keller. Im Stadtteil Rainrod wurde die Ortsdurchfahrt laut Polizei wegen Wassermassen und einer Schlammlawine gesperrt. Für den östlichen Teil Hessens hatte der Deutsche Wetterdienst Unwetterwarnungen der zweithöchsten Stufe ausgegeben.

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