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Werbung für Unesco-Kulturerbe : Floß macht Station in Wiesbaden

  • -Aktualisiert am

Werbeträger: Mit dem Gefährt soll die Nominierung der Flößerei als immaterielles UNESCO-Kulturerbe unterstützt werden. Bild: Wassersport-Verein Schierstein 1921

Der Nachbau eines historischen Floßes hat im Schiersteiner Hafen angelegt. Die Schiltacher Flößer sind 360 Kilometer auf dem Rhein unterwegs, um auf die Bewerbung der Flößerei zum immateriellen Kulturerbe hinzuweisen.

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          Am Sonntag ist ein ungewöhnliches Wasserfahrzeug am Biebricher Schloss vorbei in den Schiersteiner Hafen eingefahren. Schiltacher Flößer haben mit ihrem historischen Nachbau am Gastliegeplatz des Wassersport-Vereins Schierstein 1921 in Wiesbaden festgemacht, wo sie von dessen Mitgliedern mit Rheingauer Wein begrüßt wurden.

          Ralf Euler
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung, verantwortlich für den Rhein-Main-Teil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Auf ihrer Fahrt hatten sie zuvor schon in Gernsheim Station gemacht. Das 15 Meter lange und fünf Meter breite Floß ist aus 15 Fichtenstämmen gebaut, die alle aus dem Schwarzwald stammen. Die Besatzung des Floßes bestand bei der Ankunft in Wiesbaden aus sieben Männern und einer Frau. Begleitet wird das Floß am Land von zwei Teams in Autos, um die Besatzung austauschen zu können. Mit ihrer 360 Kilometer langen Floßfahrt über den Rhein von Baden bis nach Leverkusen wollen sie die UNESCO-Nominierung der Flößerei als immaterielles Kulturerbe der Menschheit unterstützen.

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