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Zu viel Stickoxid in der Luft : Umwelthilfe reicht Klage zu Dieselfahrverbot in Limburg ein

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Verklagt: Die Deutsche Umwelthilfe beschäftigt nun auch mit Diesel-Klage gegen Limburg die Gerichte Bild: dpa

Die Deutsche Umwelthilfe beschäftigt nun auch mit einer Diesel-Klage gegen Limburg die Gerichte. Auch in diesem Fall geht es um Stickoxide in der Luft.

          Die Deutsche Umwelthilfe fordert auch für die Stadt Limburg ein Dieselfahrverbot. Dazu hat die Umweltorganisation nach eigenen Angaben eine entsprechende Klage beim Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel eingereicht. Ein Sprecher des VGH konnte den Eingang der Klage am Dienstag noch nicht bestätigen.

          Nach Daten des Umweltbundesamtes hatte Limburg 2017 den Grenzwert für Stickstoffdioxid (NO2) im Jahresmittel deutlich überschritten. Die Stadt an der Lahn gehört zu den am meisten belasteten Städten in Deutschland. Mit einer ähnlichen Klage hatte die Deutsche Umwelthilfe bereits für Frankfurt ein Urteil für ein großflächiges Dieselfahrverbot erstritten. Gerichtsverhandlungen für Wiesbaden, Darmstadt und Offenbach stehen noch aus.

          Nach einer Entscheidung des Wiesbadener Verwaltungsgerichts droht Fahrern älterer Dieselautos im kommenden Jahr in Frankfurt ein großflächiges Fahrverbot. Demnach sind von Februar 2019 an Dieselfahrzeuge mit Euro-4-Motoren sowie Benziner der Schadstoffklassen 1 und 2 betroffen, vom 1. September an auch Euro-5-Diesel.

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