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An Ampeln befestigt : Trixi-Spiegel gegen den toten Winkel und tragische Unfälle

Hilfe: Ein Trixi-Spiegel soll Unfälle vermeiden helfen. Bild: dpa

Immer wieder geraten Radfahrer unter die Räder von Lastwagen und sterben – so wie am Dienstag mitten in Frankfurt. Ein sogenannter Trixi-Spiegel kann solche Unfälle aber vermeiden helfen.

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          Gerade erst hat ein tödlicher Unfall in Frankfurt, bei dem ein Lastwagen einen Radler überrollt hat, für Entsetzen gesorgt. Die Stadt Hanau will nun gegensteuern: Ein spezieller Spiegel soll dort Radfahrern das Leben retten. Im Spiegelbild kann der Fahrer eines Lastwagens einen Radfahrer neben dem Fahrzeug sehen. Denn im Außenspiegel des Wagens sind Radfahrer und Fußgänger oft nicht zu sehen, weil sie sich im toten Winkel befinden. Der neuartige Trixi-Spiegel soll das verhindern. Die Spiegel werden an den Ampeln befestigt.

          Jan Schiefenhövel

          Freier Autor in der Rhein-Main-Zeitung.

          In Hanau sollen diese Spiegel an Kreuzungen montiert werden, an denen Lastwagen rechts abbiegen dürfen, während neben ihnen Radfahrer geradeaus fahren können. Der erste Trixi-Spiegel wurde an der Kreuzung von Nordstraße und Wilhelmstraße aufgehängt. Wenn sich das Hilfsmittel dort bewährt, wird es auch an anderen Kreuzungen eingesetzt, wie der Leiter des städtischen Eigenbetriebs Hanau Infrastruktur Service, Markus Henrich, sagte.

          Ein Trixi-Spiegel ist rund nach außen gewölbt, so dass er ein besonders großes Blickfeld bietet. Ein Exemplar kostet Henrich zufolge 70 Euro. Mit seinem Namen Trixi erinnert der Spiegel an ein Unfallopfer. Ein damals 13 Jahre altes Mädchen wurde 1994 von einem Betonmischer beim Abbiegen angefahren und ist durch den Unfall bis heute halbseitig gelähmt. Ihr Vater erfand einen Spiegel, um Unfälle dieser Art zu verhindern.

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