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Trickski-Pionier Schiemenz : „Roger Moore konnte gar nicht Skifahren“

Luftnummer: Hans-Joachim Schiemenz 1978 in den Alpen bei Kaprun. Bild: Wonge Bergmann

Hans-Joachim Schiemenz hat einst die Saltos von der Matte auf den Schnee verlegt. Das Trickski-Fahren brachte dem früheren Turner auch eine Statistenrolle in einem James-Bond-Film ein. Hunderte Paar Skier erzählen von seiner früheren Passion.

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          Hans-Joachim Schiemenz schaut genau hin. „Das muss am Semmering gewesen sein, 1978 oder 1979.“ Vom Ort ist nichts zu sehen, denn der Skifahrer auf dem Bild schwebt kopfüber in der Luft. Weit weg vom Boden und allen geographischen Wegmarken. An den Zeitpunkt könnte sich unsereins ganz sicher erinnern. Und würde jedes Jahr am betreffenden Tag eine Kerze anzünden, weil einem nach überstandener Landung das Leben noch einmal geschenkt wurde.

          Bernhard Biener
          Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung für den Hochtaunuskreis.

          Schiemenz hingegen hat Hunderte, vielleicht Tausende Male derartige Pirouetten gedreht und achtet auf Details wie die Schuhe oder den Ski-Anzug. Schnitt, Farbe und Ausführung der Ausrüstung liefern ihm Hinweise bei der Suche nach dem Datum.

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