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Prozess wegen Totschlags : Frau getötet und Leiche zerstückelt

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Prozess wegen Totschlags: Ein Mann soll seine Freundin geschlagen, erwürgt und zerstückelt haben. Bild: dpa

Ein Mann aus Darmstadt soll seine Lebensgefährtin im Streit getötet und ihre Leiche zerstückelt haben. Während der Angeklagte zum Start des Prozesses schweigt, sprechen der Gutachter und die Mutter des Opfers.

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          Im Prozessauftakt gegen einen Mann, der seine Lebensgefährtin im Streit getötet und ihre Leiche zerstückelt haben soll, hat der Angeklagte am Dienstag vor dem Darmstädter Landgericht geschwiegen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 35-Jährigen Totschlag vor. Er soll der 40 Jahre alten Frau mehrfach ins Gesicht geschlagen und sie dann erwürgt haben. Die Leiche zerlegte er den Ermittlern zufolge im Badezimmer seiner Wohnung im Stadtteil Eberstadt mit Küchenmessern und packte die Teile dann in eine Reisetasche und Tüten (Az. 400 Js 336/19).

          Nach seiner Festnahme hatte der Angeklagte berichtet, dass er den Leichnam zerlegt habe, um nicht verdächtigt zu werden. Er bestritt aber, die Frau getötet zu haben. Der Gutachter berichtete am Dienstag im Gerichtssaal, der Mann habe ihm erzählt, dass er vor dem Zerteilen der Leiche Kokain konsumiert habe.

          Der Angeklagte, ein drogenabhängiger Deutsch-Mexikaner, hatte gegenüber dem Arzt zudem eingeräumt, am Neujahrsmorgen 2019 mit der 40-Jährigen gestritten und sich geprügelt zu haben. Sie habe noch gelebt, als er schlafen ging, soll der Angeklagte gesagt haben. Gegen sechs Uhr habe er sie demnach tot im Badezimmer gefunden.

          Der Mann war nach seiner früheren Aussage von seiner Mutter überredet worden, sich der Polizei zustellen. Am Mittag des 3. Januar 2019 taucht er auf einer Wache im benachbarten Pfungstadt auf und teilte den Beamten mit, dass in seiner Wohnung eine tote Frau sei, die er zerstückelt habe. Die Frau konnte als seine 40 Jahre alte Freundin identifiziert werden.

          Zwischen dem Angeklagten und ihr soll es mehrere Auseinandersetzungen gegeben haben, zu denen die Polizei gerufen wurde. Die Mutter der Getöteten sagte am Dienstag im Gericht aus, dass ihre Tochter schon vor zwei Jahren Angst gehabt habe, dass der Angeklagte sie irgendwann umbringe. Ähnlich äußerte sich eine Nachbarin. Zudem habe die Frau ihr auch gesagt, dass der Angeklagte einmal versucht haben soll, sie mit einem Kissen zu ersticken, berichtete die Nachbarin.

          Für den Prozess sind vorerst vier Verhandlungstage bis zum 31. Oktober angesetzt.

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