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Politisch motivierte Tat? : Geständnis im Prozess um mutmaßlichen Rachemord

  • Aktualisiert am

Der Eingang zum Landgericht in Limburg, wo der Fall verhandelt wird. Bild: dpa

Drei Männer stehen vor dem Landgericht Limburg. Sie sollen im Oktober vergangenen Jahres einen Mann in Wetzlar erschossen haben. Ein Angeklager betont nun, er habe alleine gehandelt.

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          Nach tödlichen Schüssen im mittelhessischen Wetzlar stehen drei Männer wegen gemeinschaftlichen Mordes und versuchten Mordes vor dem Landgericht Limburg. Zu Beginn des Prozesses am Donnerstag gestand ein 28 Jahre alter Angeklagter die Tat ein und betonte, allein gehandelt zu haben. Die Mitangeklagten gaben an, weder beteiligt gewesen zu sein noch von dem Vorhaben gewusst zu haben. Bei der Tat im vergangenen September war ein 39 Jahre alter Mann aus Rheinland-Pfalz gestorben. Ein weiterer Mann überlebte den Angriff unverletzt.

          Die Staatsanwaltschaft wirft dem 28 Jahre alten Mann vor, sieben Schüsse auf das ausparkende Auto des Opfers abgefeuert zu haben. Die 27 und 38 Jahre alten Mitangeklagten sollen zum einen für die Logistik und zum anderen für die Beschaffung der Waffe zuständig gewesen sein.

          Die Anklage geht unter anderem von Rache als Motiv aus. Hintergrund war demnach ein tödlicher Familienstreit in der Türkei im Jahr 2017. Die drei Angeklagten sind türkische Staatsangehörige. Der Prozess wird fortgesetzt.

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