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Körperliche und seelische Nöte : Teufelskreis im Schlafzimmer

Platt: Schlaflosigkeit stört das Wohlbefinden, umgekehrt stören psychische Nöte und physische Beschwerden die Nachtruhe Bild: dpa

Wer schlecht schläft, empfindet mehr Stress. Zudem gibt es eine Wechselbeziehung zwischen psychischen Nöten und der Nachtruhe. Mainzer Forscher haben nun herausgefunden, welche Personengruppen besonders unter Schlaflosigkeit leiden.

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          Wer schlecht schläft, empfindet mehr seelischen und körperlichen Stress. Umgekehrt stören psychische Nöte und physische Beschwerden die Nachtruhe. Diese unmittelbar einleuchtenden Zusammenhänge hat eine repräsentative Studie von Forschern des Mainzer Uniklinikums jetzt auch empirisch bestätigt.

          Sascha Zoske

          Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die Forscher haben für ihre Untersuchung 2515 Personen befragt. Die Ergebnisse bestätigen, was viele aus dem Alltag wissen: dass Schlafqualität, körperliche und seelische Gesundheit einander wechselseitig beeinflussen.

          Partnerlose Menschen häufiger betroffen

          Deutlich wird auch, dass bestimmte gesellschaftliche Gruppen besonders oft unter Schlafstörungen leiden: Frauen sowie ältere, ärmere, arbeitslose, wenig gebildete und partnerlose Menschen sind demnach häufiger betroffen.

          Nach Ansicht der Wissenschaftler ist es wichtig, diesen Zusammenhang zu erkennen, um den Teufelskreis zwischen psychosozialer Benachteiligung und Gesundheitsschäden in Zusammenhang mit Schlafproblemen zu durchbrechen.

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