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„Termin-Shopping“ in Mainz : Sie haben Sehnsucht nach Beratung

Annette Plachetka, Inhaberin des Geschäfts „Schuh Passion“, ist überrascht von der großen Nachfrage nach Einzelterminen. Bild: Samira Schulz

Kaum dürfen die Läden für einzelne Kunden mit Termin wieder öffnen, klingt der „Sound der Stadt“ schon besser. Doch von Normalität ist man in den Fußgängerzonen weit entfernt.

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          Isabella ist ungeduldig. Am liebsten würde sie gleich loslaufen. Doch noch stecken die Füße des 15 Monate alten Mädchens, das etwas unsicher seine ersten Schritte auf der Straße macht, in geliehenen Schuhen der Cousine. Das soll sich bald ändern. Ihr Vater ist froh, schon für den 2. März einen Termin in einem Mainzer Fachgeschäft ergattert zu haben, um das Kind mit eigenen Lauflernschuhen auszustatten. So etwas könne man schlecht im Internet kaufen, sagt er: „Der erste Schuh muss passen!“

          Markus Schug

          Korrespondent Rhein-Main-Süd.

          Nicht nur für ihn und seine Tochter ist es erfreulich, dass Kunden in rheinland-pfälzischen Geschäften seit Wochenbeginn wieder im Laden bedient und beraten werden dürfen, wenn sie dafür einen festen Einzeltermin ausgemacht haben. Die „Termin-Shopping“ genannte Neuregelung und das schöne Vorfrühlingswetter haben in Verbindung mit der lange erwarteten Wiedereröffnung der Friseursalons am Montagvormittag tatsächlich etliche Kunden in die Innenstadt gelockt. Geduldig standen Maskenträger vielerorts vor den Eingangstüren – vor allem jene, die einen Haarschnitt wollten.

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