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Tebartz-van Elst : Bericht zu Limburger Bischofssitz nicht mehr im Januar

  • Aktualisiert am

Mittelpunkt des Berichts: der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst Bild: dpa

Wie weit ist der Bericht zur Kostenexplosion beim Limburger Bischofssitz? Wird Oberhirte Tebartz-van Elst entlastet? Die Bischofskonferenz bremst alle Gerüchte.

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          Der Untersuchungsbericht zur Kostenexplosion am Limburger Bischofssitz wird sich verzögern. Die Prüfkommission werde ihn erst im Lauf des Februar an den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, übergeben. Das teilte ein Sprecher der Bischofskonferenz am Sonntag in Bonn mit. Zugleich wies er einen Bericht des Magazins „Focus“ zurück, wonach es bereits ein Ergebnis gebe. „Die Prüfungskommission arbeitet weiterhin an ihrem Bericht“, erklärte der Sprecher. „Es liegt - anders als der „Focus“ berichtet - noch kein Ergebnis vor.“

          Der „Focus“ zitiert nicht näher bezeichnete Informationen aus dem Vatikan. Danach folgere die Prüfkommission der Bischofskonferenz, dass dem derzeit beurlaubten Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst beim Bau seines mindestens 31 Millionen Euro teuren Amtssitzes „weder Geldverschwendung noch das Übergehen von Kontrollgremien“ vorzuhalten sei.

          Angebliche Auflösung des Bistums

          In dem aus drei Geistlichen und zwei Wirtschaftsprüfern bestehenden Gremium werde noch um abschließende Formulierungen gerungen, berichtet das Magazin. Der Sprecher der Bischofskonferenz bestritt, dass die Arbeit so weit sei. Es gehe „um das kontinuierliche Aufarbeiten inhaltlicher Fragen“. Er fügte hinzu: „Inhalte des Berichts sind dem Vorsitzenden der Bischofskonferenz bisher nicht bekannt.“

          Laut „Focus“ gibt es in Rom auch Überlegungen, das Bistum Limburg aufzulösen und in die Diözesen von Mainz und Trier einzugliedern. Ein Sprecher des Limburger Bistums nannte das „reine Spekulation“. Gleiches gelte für eine angebliche alternative Überlegung, am Limburger Bischofssitz einen Administrator einzusetzen.

          Die von der Bischofskonferenz eingesetzte Kommission nimmt seit mehreren Monaten die Kosten für den Bischofssitz unter die Lupe. Bislang hieß es, dass der Bericht noch im Januar erwartet werde.

          Wegen der heftigen Kritik an seiner Amtsführung und des Streits um die teure Limburger Residenz hat der Papst Bischof Tebartz-van Elst im Oktober eine Auszeit verordnet. Seitdem ist er bei der Führung der Limburger Diözese außen vor.

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