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Taunusflora : Viel bedeutet nicht gleich Artenvielfalt

  • -Aktualisiert am

Botaniker unter sich: Die Herausgeber von „Taunusflora“, Wolfgang Ehmke, Andreas König, Professor Rüdiger Wittig und Michael Uebeler (von links) Bild: Maximilian von Lachner

25 Jahre lang haben Wissenschaftler gebraucht, um erstmals die Pflanzenwelt im Taunus zu kartieren. Nicht wenige der gefundenen Arten könnten schon in wenigen Jahren für immer verschwunden sein.

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          Es ist ein hochambitioniertes Projekt, das viel länger dauern sollte als gedacht. Im Mai 1997 nahm sich eine Gruppe von Botanikern vor, für den Taunus erstmals die Pflanzenwelt systematisch zu erfassen. Fast auf den Tag genau 25 Jahre danach ist das fertige Kompendium nun im Frankfurter Palmengarten vorgestellt worden.

          Rund 100 Ehrenamtliche haben für das Projekt bei mehr als 4000 Begehungen im Taunus über 1700 wild wachsende Farn- und Blütenpflanzen gefunden. Mithilfe von engmaschigen Kartiermethoden wurden die Funde dann wissenschaftlich aufbereitet. Das übernahm ein Team unter der Führung von Rüdiger Wittig. Der Professor war bis 2013 Lehrstuhlinhaber für Geobotanik und Ökologie an der Frankfurter Goethe-Universität.

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