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Tatort-Dreh in Neuhaus-Domizil : Fanfarenverein macht Platz für den Mordfall

Frankfurter Tatort-Kommissare: Wolfram Koch und Margarita Broich Bild: Marcus Kaufhold

Krimi-Dreh im ehemaligen Domizil einer Krimi-Autorin. Wo ehedem Nele Neuhaus in Kelkheim wohnte, wird der neue Frankfurter Tatort gefilmt.

          3 Min.

          In dem Wohnhaus mit den weißen Säulen an der Kelkheimer Fasanenstraße ging es schon immer blutrünstig zu, was meist nur die Nachbarn wussten. Dort wurde gemordet, was die Phantasie hergab. Seit Tagen ist das Gebäude nun Kulisse für den Frankfurter Tatort „Funkstille“, die großen hellblauen Transporter des Hessischen Rundfunks parken entlang der Straße, mannshohe Scheinwerfer strahlen das Gebäude an und Stangenmikrofone hängen über den Köpfen der Schauspieler. Bis vor einigen Jahren lebte und wirkte in dem Haus Nele Neuhaus.

          Heike Lattka

          Korrespondentin der Rhein-Main-Zeitung für den Main-Taunus-Kreis.

          Die Einrichtung des leerstehenden Gebäudes ist fast unverändert. In einer Ecke steht noch jener Esstisch, an dem die Bestsellerautorin ihre ersten Taunus-Krimis schrieb, die vom ZDF längst verfilmt wurden. Im nächsten Herbst können die Fernsehzuschauer sehen, wo die Schriftstellerin ihre Figuren zum Leben erweckte, denn die Konkurrenz von der ARD hat für den Frankfurter Tatort diesen Drehort ausgesucht. Bis zum 1. Dezember wird in Schwabach, Kelkheim, Frankfurt und Eschborn gedreht.

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