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Suche nach Mutter von getötetem Baby : Polizei hofft auf Treffer nach Massen-Gentest

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Weit aufmachen: Für den Massengentest werden Speichelproben genommen. Bild: dapd

Gut einen Monat nach Hessens erstem Massen-Gentest mit Frauen hofft die Polizei in Bad Vilbel auf einen Treffer. Mithilfe der DNA-Proben von 1500 Frauen aus der Wetterau-Stadt wollen die Ermittler die Mutter eines getöteten Babys finden.

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          „Wir erwarten ein Ergebnis in den kommenden 14 Tagen“, sagte Polizeisprecher Jörg Reinemer am Montag. Knapp 200 Frauen hätten allerdings noch immer keine Speichelprobe abgegeben.

          Die Polizei hatte im November 1500 Frauen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren zu dem freiwilligen Test gebeten. Der tote Säugling war Ende Mai in Bad Vilbel in einem blauen Müllsack gefunden worden, er wurde vermutlich erstickt.

          Zweiter Gentest möglich

          Rund 1100 Frauen hatten ihre DNA-Probe im Feuerwehrzentrum von Bad Vilbel abgegeben, die restlichen bekamen Besuch von den Ermittlern. Die meisten der noch fehlenden Frauen halten sich im Ausland auf und kommen erst zu Weihnachten nach Bad Vilbel, wie Reinemer sagte.

          Die Proben werden in einem Labor in Münster (Nordrhein-Westfalen) mit der DNA der gesuchten Mutter verglichen. Die Ermittler hatten deren Genspuren auf dem Leichnam des Säuglings gefunden. Erst wenn das Untersuchungsergebnis vorliegt, will die Polizei über einen möglichen zweiten Gentest entscheiden.

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