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34.000 Frankfurter betroffen : Stundenlanger Stromausfall in Frankfurt behoben

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Die Feuerwehr ist im Einsatz: Ein Brand in einem Frankfurter Umspannwerk hat zu einem Stromausfall geführt. Bild: dpa

Ein Feuer in einem Umspannwerk hat am Dienstag in Frankfurt zu Stromausfällen geführt. Neun Menschen wurden leicht verletzt. Erst gegen 16 Uhr waren wieder alle Betroffenen mit Strom versorgt.

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          Frankfurt. Bis zu 100.000 Menschen sind von einem Stromausfall in Frankfurt betroffen. Dies teilte die Feuerwehr am Dienstag mit. Ursache war ein Feuer in einem Umspannwerk. Betroffen waren nach ersten Angaben von Feuerwehr und Netzbetreiber Süwag die westlichen Stadtteile Höchst und Nied sowie Teile von Unterliederbach, Griesheim, Sossenheim, Zeilsheim und Sindlingen. Neun Personen wurden leicht verletzt und vom Rettungsdienst ambulant vor Ort behandelt. Der Brand wurde von Feuerwehr bis gegen 12 Uhr gelöscht. Gegen 16 Uhr waren wieder alle Betroffenen mit Strom versorgt.

          Der Betreiber Süwag AG konnte aus seinen Daten rund 35.000 tatsächlich Betroffene ermitteln, vor allem unter Berücksichtigung der Tatsache, dass in einigen Stadtteilen nicht alle Straßen von der Versorgung abgeschnitten waren. Theoretisch waren aber bis zu 114.000 Bewohner zumindest indirekt betroffen, auch wenn ihre eigenen Wohnungen versorgt waren.

          Verschiedene Stabsbereiche der Frankfurter Feuerwehr befassten sich mit Beginn des Stromausfalls vor allem mit den Einrichtungen kritischer Infrastruktur, wie Krankenhäusern und Pflegeheimen, in dem Bereich und bereiteten für den Bedarfsfall notwendige Maßnahmen vor. Die Feuerwehrhäuser der freiwilligen Feuerwehren in den betroffenen Stadtteilen im Westen der Stadt wurden vorübergehend mit ehrenamtlichen Einsatzkräften besetzt. So wurde eine Möglichkeit geschaffen bei Ausfall des Telefons Notfälle zu melden.

          Wie es zu dem Feuer in Höchst kam, war zunächst unklar. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen 150.000 Euro. Die Brandursache muss noch ermittelt werden.

          Darmstadt. Bei einem Unfall auf der Autobahn 5 sind drei Menschen verletzt worden. Auf der linken Spur seien drei Fahrzeuge ineinander gefahren, teilte ein Sprecher der Polizei am Dienstagmorgen mit. Alle drei Fahrer seien zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht worden. Die Autos mussten laut Polizei abgeschleppt worden. Die Autobahn war nach dem Unfall am Montagabend am Darmstädter Kreuz Richtung Norden für rund 90 Minuten gesperrt. Genauere Details zum Unfallhergang und zur Ursache waren zunächst unklar.

          Hofbieber. Eine 21 Jahre alte Frau hat sich am Dienstagmorgen auf einer Landstraße bei mit ihrem Auto überschlagen. Die Frau sei dabei leicht verletzt worden, teilte ein Sprecher der Polizei mit. Nach ersten Erkenntnissen sei sie ohne Beteiligung anderer Fahrzeuge von der Straße abgekommen. Das Auto sei nach dem Unfall auf dem Dach liegen geblieben und müsse geborgen werden. Details zur Unfallursache und zur Schadenshöhe standen am Dienstagmorgen noch nicht fest.

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