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Studieren in der Corona-Krise : Hessische Hochschulen setzen auf digitale Lehre

Keine Studenten auf dem Campus, stattdessen digitale Lehre: Im Präsidentenwahlkampf der Uni Frankfurt dürfte auch die Corona-Krise eine Rolle spielen. Bild: Francois Klein

Wegen der Pandemie haben Hessens Hochschulen den Vorlesungsbeginn verschoben. In einem Brief sagen Uni-Präsidenten und Wissenschaftsministerin, wie es weitergeht.

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          Die staatlichen hessischen Hochschulen wollen den Lehr- und Prüfungsbetrieb in diesem Sommersemester wegen der Corona-Krise flexibel gestalten, mit einem „vorläufig eingeschränkten Präsenzbetrieb und neuen Formaten“. Dies geht aus einem am Montag veröffentlichten gemeinsamen Schreiben von Wissenschaftsministerin Angela Dorn (Die Grünen) und den Hochschulpräsidenten an Studenten und Mitarbeiter hervor.

          Sascha Zoske
          Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

          Der Lehrbetrieb soll demnach am 20.April zunächst mit digitalen Angeboten beginnen. „Je nach behördlichen Anordnungen“ werde es aber im Lauf des Semesters voraussichtlich auch wieder Präsenzveranstaltungen geben. Das Ende der Vorlesungszeit werde flexibel nach hinten verschoben, wobei auch auf eine nötige Erholungszeit und die familiäre Situation in den hessischen Sommerferien Rücksicht genommen werde. Studenten, die wegen der Corona-Pandemie keine oder nicht alle vorgesehenen Leistungen erbringen können, sollen deswegen keine Nachteile erleiden. Das gelte besonders in Zusammenhang mit Festlegungen zur Regelstudienzeit.

          Einige der in den vergangenen Woche ausgefallenen Prüfungen sollen dem Brief zufolge nachgeholt werden. Da es in den Hochschulen nun genug freie Räume gebe, könnten die Sitzabstände groß genug gehalten werden, um Ansteckungen zu vermeiden. Was die Bibliotheken betreffe, so werde es „Anpassungen im Ausleihbetrieb“ geben, und digitale Angebote würde erweitert. Die Forschung werde „im Rahmen des Möglichen mit aller Kraft fortgeführt“. Dem wissenschaftlichen und künstlerischen Nachwuchs sollten aus der jetzigen Situation keine Nachteile entstehen. Hessen werde sich auf Bundesebene für eine Anpassung des Wissenschafts-Zeitvertragsgesetzes und Ausnahmeregelungen bei Drittmittelgebern einsetzen.

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