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Immobilienkauf : Im Süden ist es noch günstig

Lohnend: In Orten wie Groß-Umstadt kann man noch investieren. Bild: Rainer Wohlfahrt

Häuser und Wohnungen werden teurer und teurer. In einer neuen Studie wird vorgerechnet, wo im Ballungsraum sich der Kauf noch am ehesten lohnt.

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          Der Landkreis Bergstraße, der Kreis Darmstadt-Dieburg und der Landkreis Offenbach: Das sind die drei Regionen im Rhein-Main-Gebiet, die in der neuesten Ausgabe des „Postbank Wohnatlas“ zu denjenigen mit den „Top-Investitionschancen“ in Deutschland zu rechnen sind. In diesen drei wie auch in 13 anderen Landkreisen der Bundesrepublik seien nicht nur die Preise für Immobilien noch vergleichsweise günstig, sondern es sei auch mit weiteren Wertsteigerungen zu rechnen, heißt es in der Studie, die das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut im Auftrag der Tochtergesellschaft der Deutschen Bank erstellt hat.

          Manfred Köhler
          Stellvertretender Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und verantwortlicher Redakteur des Wirtschaftsmagazins Metropol.

          Die Mitarbeiter des Instituts haben zunächst berechnet, wie viele Jahres-Nettokaltmieten im Durchschnitt für eine Wohnung zu zahlen sind. Das waren in den drei erwähnten Landkreisen im vergangenen Jahr jeweils knapp 25. Zum Vergleich: In Frankfurt muss man eine Wohnung im Schnitt nicht 25, sondern 35 Jahre lang vermieten, um den Kaufpreis hereinzubekommen. Dieser Wert ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen; allein 2020 erhöhten sich die Mieten, über ganz Deutschland gerechnet, um 2,7 Prozent, die Kaufpreise hingegen um 10,1 Prozent.

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