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Streit : Pendler warten vergeblich auf Landesbahn-Züge

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Von wegen Sonderzug: Die Gewerkschaft Deutscher Lokführer hatte die Mitarbeiter der Hessenbahn, der HLB Basis AG und der Vectus Verkehrsgesellschaft abermals dazu aufgerufen, ihre Arbeit von 4 Uhr an auf elf Strecken niederzulegen. Bild: picture-alliance / dpa

An den Bahnstrecken zwischen Frankfurt und Königstein sowie Limburg und Koblenz warteten viele Pendler am Mittwochmorgen wegen eines Streiks vergeblich auf ihre Züge. Hintergrund ist ein Tarifstreit.

          An den Bahnstrecken zwischen Frankfurt und Königstein sowie Limburg und Koblenz warteten viele Pendler am Mittwochmorgen vergeblich auf ihre Züge: Die Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) hatte die Mitarbeiter der Hessenbahn, der HLB Basis AG und der Vectus Verkehrsgesellschaft abermals dazu aufgerufen, ihre Arbeit von 4 Uhr an auf elf Strecken niederzulegen.

          Bis 12.30 Uhr hätten 80 Prozent der Züge still gestanden, berichtete die GDL. Von 8 Uhr an hatte die Gewerkschaft zusätzlich noch die Lokführer der Kahlgrundbahn zum Streik aufgerufen. Der Termin sei auf der Strecke Schöllkrippen-Hanau so spät gelegt worden, um die Schülerbeförderung nicht zu beeinträchtigen.

          Weitere Behinderungen und Zugausfälle

          Hintergrund des Streiks ist der Tarifstreit mit dem Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen. „Die Fahrgäste werden massiv in Mitleidenschaft gezogen, was eigentlich nicht unser Ansinnen ist. Aber nur so haben wir die Möglichkeit, die Arbeitgeber unter Druck zu setzen“, sagte der stellvertretende GDL-Bezirksvorsitzende Michael Krienke der Nachrichtenagentur dpa. Die Fahrgäste mussten sich auf Behinderungen und Zugausfälle einstellen.

          Die GDL fordert einen neuen Tarifvertrag für die Lokführer der Hessischen Landesbahn, der an die Gehälter der Kollegen von der Deutschen Bahn angepasst ist.

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