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Stadtgeschichte Hanaus : Kämpfer für die Revolution

Kampfbereit: die Hanauer Turnerwehr Bild: Hanauer Geschichtsverein 1844

Die Turngemeinde Hanau erinnert an ihren Gründer und ersten Vorsitzenden Christian Lautenschläger. Er spielte für die Förderung des Turnens eine bedeutende Rolle in der Stadt. Das wirkt bis heute nach.

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          Ein eigener Gruß musste es schon sein. Als sich die Turner im 19. Jahrhundert zusammenschlossen, bemühten sie sich nicht allein um die richtigen Übungen, sondern bildeten das, was man heute als eine Subkultur bezeichnen würde. Und zu einer solchen gehören ein eigener Sprachgebrauch und eine spezielle Begrüßung. Als im November des Jahres 1840 Turner aus Frankfurt, Hanau, Darmstadt, Offenbach und Mainz einen Verband gründeten, kam die Idee für einen neuen Gruß, der alle miteinander verbinden sollte, von einem Hanauer. Der 19 Jahre alte Christian Lautenschläger stellte den Antrag, dass alle Turner des Verbands sich mit der Formel „Gut Heil der ganzen deutschen Turnerei“ begegnen sollten. Der Antrag des Hanauers wurde angenommen, und die Formel, auch in der Kurzform „Gut Heil“, verbreitete sich als Turnergruß.

          Jan Schiefenhövel

          Freier Autor in der Rhein-Main-Zeitung.

          Schon zwei Jahre vorher hatte Christian Lautenschläger in seiner Heimatstadt eine wichtige Rolle für die Förderung des Turnens gespielt, als zwölf turnbegeisterte junge Leute einen Verein gründeten, die Turngemeinde Hanau (TGH), heute der größte Verein der Stadt mit mehr als 20 Sportarten. Die TGH erinnert in diesen Tagen an den Geburtstag ihres Mitgründers Lautenschläger am 7. Dezember 1820. Zu der Versammlung für die Gründung im Jahr 1837 hatte er eingeladen, so wurde er Vorsitzender und Vorturner. Lautenschläger stammte aus einer Hanau Familie und war als Sohn eines Metzgermeisters behütet aufgewachsen. Entsprechend seiner künstlerischen Neigung erlernte er in der Stadt des Schmucks das Handwerk des Graveurs.

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