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Nach Kran-Unglück : B49 Richtung Limburg bleibt bis Mittwoch gesperrt

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Unter Strom: Ein Kran geriet bei Bergungsarbeiten in Brand (Symbolbild). Bild: dpa

Ein Kran soll auf der B49 einen in Not geratenen Lastwagen bergen und verunglückt selbst. Bei Abschlepparbeiten in der Nacht fängt er Feuer an einer Stromleitung.

          Auf der Bundesstraße 49 bei Leun im Lahn-Dill-Kreis hat ein Kran eine Stromleitung berührt und Feuer gefangen. Der Kran sollte einen mit Holz beladenen Lastwagen bergen, der sich am späten Montagabend auf der Bankette neben der Straße festgefahren hatte, teilte die Polizei am Dienstag mit. Der Kran berührte die Überlandleitung, als er den Lkw herausheben sollte, beschädigte die Leitung aber nicht. Die Feuerwehr konnte verhindern, dass der Brand vom Kran auf den Lastwagen und das geladene Holz übergriff. Mit einem Schaumteppich verhinderte sie außerdem, dass Schadstoffe in die angrenzende Lahn gelangten.

          Die B49 war am frühen Abend noch immer voll gesperrt. Laut Angaben der Polizei wurde ein 100-Tonnen-Schwerkran eingesetzt, um den in Not geratenen Kran zu bergen. In Fahrtrichtung Limburg werde die Straße erst am Mittwoch freigegeben, sagte ein Sprecher der Polizei. Sie müsse neu geteert werden. Die Freigabe der Fahrtrichtung Wetzlar sollte noch am Abend erfolgen.

          Zwei Mitarbeiter des Abschleppunternehmens, das den festgefahrenen Lastwagen bergen sollte, waren bei dem Vorfall in der Nacht verletzt worden. Sie sind den Angaben zufolge vor Ort behandelt worden. Der entstandene Sachschaden am Kran könne noch nicht beziffert werden.

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