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Nachfolge von Schäfer-Gümbel : SPD-Vorstand will Faeser als Parteivorsitzende

  • Aktualisiert am

Er geht, sie soll kommen: Thorsten Schäfer-Gümbel und Nancy Faeser Bild: dpa

Ihre Kandidatur hat sie schon im März erklärt, nun hat der Vorstand der Hessen-SPD seine Generalsekretärin Nancy Faeser nominiert.

          Nancy Faeser, Generalsekretärin der hessischen SPD, soll als Nachfolgerin von Thorsten Schäfer-Gümbel an die Spitze der Landespartei treten. Dafür hat sich der SPD-Vorstand einstimmig bei einer Klausurtagung in Butzbach ausgesprochen. Schäfer-Gümbel will sich im Oktober aus der Politik zurückziehen und in den Vorstand der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit eintreten.

          Auf dem Parteitag im November kandidiert er nicht mehr, auch den Vorsitz der Landtagsfraktion gibt er auf. Beide Positionen müssten in einer Hand liegen, hatte Schäfer-Gümbel im März gesagt. Es gilt als sicher, dass Faeser auch den Anspruch auf die Führung der Fraktion erheben wird, gegenwärtig ist sie stellvertretende Vorsitzende.

          Faeser verfüge über viel politische Erfahrung auf kommunaler und auf Landesebene, sagte Schäfer-Gümbel. Mit der einstimmigen Nominierung habe der Vorstand ein klares Zeichen gesetzt. Die achtundvierzigjährige Juristin kündigte an, dass sie im Fall ihrer Wahl bisherige Schwerpunkte, wie die Themen Bildung, Mobilität und Wohnen fortführen, aber auch neue Impulse setzen wolle.

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