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Nach der Stichwahl : Sozialdemokrat Ebling bleibt Mainzer Oberbürgermeister

So sehen Sieger aus: Michael Ebling (SPD) bleibt Mainzer OB Bild: dpa

162.000 Mainzer haben die Wahl gehabt. Michael Ebling (SPD) bleibt Rathauschef. In der Stichwahl hat er sich gegen den unabhängigen Kandidaten Nino Haase klar durchgesetzt.

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          Das Rennen um das Amt des Oberbürgermeisters ist entschieden. Amtsinhaber Michael Ebling (SPD) kann auch in Zukunft auf dem Sessel des Rathauschefs weiterarbeiten. In der Stichwahl hat er sich klar gegen den unabhängigen Kandidaten Nino Haase durchgesetzt.

          Thorsten Winter

          Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

          Nach Auszählung aller 103 Wahlbezirke hat der Amtsinhaber mit 55,2 Prozent gewonnen. Der Vorsprung war allerdings im frühern Verlauf schon etwa acht Punkte größer gewesen. Später stabilisierte sich Eblings Anteil bei mehr als 55 Prozent. Als letzter Stimmbezirken lief einer der elf in der Oberstadt ein, die klar an den amtierenden Rathauschef gegangen ist.

          Im Stadtteil Marienborn mit seinen zwei Wahlbezirken hat indes Haase gewonnen, mit 51,8 Prozent. Auch in Weisenau, mit 52,8 Prozent und Lerchenberg mit 50,4. Im kleinen Drais hat der Herausforderer mit 56,3 Prozent gesiegt. Dagegen erweist sich die Neustadt als Hochburg des Amtsinhaber. Er kommt dort auf knapp 68 Prozent. In der Altstadt vereint er 59,9 Prozent auf sich. Noch etwas besser liegt er in Mombach im Rennen. Die acht Bezirke von Hartenberg hat Ebling mit gut 57 Prozent gewonnen. In Bretzenheim kommt er auf 56,4 Prozent.

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          Stichwahl : Ebling bleibt Mainzer Rathauschef

          Die Wahlbeteiligung fiel schwach aus. 162.000 Mainzer waren zur Stichwahl aufgerufen. Doch nicht einmal die Hälfte von ihnen nutzte auch dieses demokratische Recht. 65.153 Wähler nahmen teil, 35.752 von ihnen entschieden sich für Ebling, 29.029 für Haase.

          Im ersten Wahlgang vor zwei Wochen holte der Amtsinhaber mit 41 Prozent die meisten Stimmen. Der 36 Jahre alte Haase kam, unterstützt von CDU, ÖDP und Freien Wählern auf 32,4 Prozent. Die Grünen-Kandidatin Tabea Rößner, eine Bundestagsabgeordnete, schied dagegen mit 22,5 Prozent der Stimmen aus dem Rennen aus.

          Laut dpa lief die Stichwahl schwächer an als der erste Wahlgang. Gegen 11 Uhr hatten 22,3 Prozent der Wahlberechtigten votiert, nach 24,7 Prozent vor zwei Wochen.

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