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Onlinelehre nach Corona : Mancher Dozent zeichnet Vorlesungen nur noch auf

  • -Aktualisiert am

Von zu Hause die Vorlesung gucken: Die Digitalisierung macht die Lehre zeitlich wie örtlich flexibler. Bild: Lucas Bäuml

Dass Hochschulen digitaler werden sollen, wurde schon vor der Pandemie gefordert. Doch wie soll es nun konkret mit der Onlinelehre weitergehen?

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          So viel Normalität im Hochschulleben wie möglich und verantwortbar: Das soll laut Wissenschaftsministerin Angela Dorn (Die Grünen) die Devise für das Wintersemester sein. Trotzdem werden nach wie vor viele Veranstaltungen am Laptop stattfinden. Für die Universitäten hat das nicht nur Nachteile. Deshalb wird jetzt überlegt, wie die neuen Onlineformate künftig in die Lehre integriert werden können.

          „Die Digitalisierung von Studium und Lehre hat in dieser Zeit einen Quantensprung gemacht“, meint die Präsidentin der Hochschule Rhein-Main, Eva Waller. Ähnlich sieht das Martin Stelte, der bis Juli E-Learning-Koordinator an der Goethe-Universität war. „Digitale Lehre ist ja nichts Neues. Aber vor Corona hatte sie einen ,Inselstatus‘. Jetzt wurden wir dazu gezwungen, uns damit in der Breite auseinanderzusetzen.“ Digitale Lehrkonzepte seien anspruchsvoll: Außer der didaktischen brauche es technische Kompetenz.

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