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Studie zum Sektkonsum : Vier von fünf Gutverdienern trinken gern zu Hause

Für besondere Stunden: Sektflaschen in den Rüttelpulten einer Sektkellerei im Rheingau Bild: Frank Röth

Die großen Sekterzeuger auch im Rheingau wollen wissen, wie ihre Konsumenten in der Pandemie ticken: Zwei Studien belegen den Trend zum Genuss zu Hause. Silvester verbringt man in trauter Zweisamkeit.

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          Nur noch wenige Tage bis Dezember. An ihn knüpfen sich die größten Erwartungen der Sekthersteller. Denn rund 20 Prozent des Jahresumsatzes entfallen unverändert auf den letzten Monat des Jahres, obwohl die saisonalen Konsumspitzen immer kleiner werden. Das ist zumindest die Beobachtung von Christof Queisser, dem Vorstandschef der Rotkäppchen-Mumm-Sektkellereien mit ihren wichtigsten Standorten in Freyburg und Eltville.

          Oliver Bock
          Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung für den Rheingau-Taunus-Kreis und für Wiesbaden.

          Deutschlands Marktführer in Sachen Schaumwein ist laut Queisser „gut und stabil“ durch das zweite Pandemiejahr gekommen. Es sei dem Unternehmen gelungen, die Lieferketten zu stabilisieren und damit auf die Jahresendrally gut vorbereitet zu sein. Die Aussichten für das Jahr 2022 sind allerdings schon jetzt deutlich eingetrübt. Queisser nennt die Perspektiven „verhalten“, und das hat gleich mehrere Gründe.

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