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Missbrauch von Kindern : BKA fahndet nach Sexualstraftäter

Fahndungsbild des BKA: Von diesem Bild erhofft sich die Polizei Hinweise auf einen Tatort aus den Jahren 2010 bis 2015. Bild: BKA

Das BKA fahndet öffentlich nach einem Sexualstraftäter. Er soll in den vergangenen elf Jahren mindestens sieben Jungen teilweise schwer sexuell missbraucht und die Taten gefilmt haben. Eine ungewöhnliche Begrüßungsformel könnte eine Spur bringen.

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          Die hessische Generalstaatsanwaltschaft und das Bundeskriminalamt fahnden nach einem Sexualstraftäter, der in den Jahren 2010 bis 2019 mindestens sieben Kinder zum Teil schwer missbraucht haben soll. Von seinen Taten habe er Videos und Fotos angefertigt und diese auf kinderpornographischen Plattformen im Darknet zur Verfügung gestellt, teilten die Behörden am Dienstag mit. Die Ermittlungen werden in Frankfurt von der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität geleitet. Die Fahnder haben aus dem ausgewerteten Material Bilddateien herausfiltern können, die bei der Aufklärung der Fälle helfen sollen.

          Katharina Iskandar
          Verantwortliche Redakteurin für das Ressort „Rhein-Main“ der Sonntagszeitung.

          Die Polizei sucht auf ihrer Homepage mit Bildmaterial, das Hinweise liefern könnte. .

          Das Bundeskriminalamt und die Generalstaatsanwaltschaft gehen davon aus, dass die Taten in Deutschland stattgefunden haben. Die Opfer waren zum Zeitpunkt der Straftaten zwischen einem Jahr und zehn Jahren alt. Ferner vermuten die Ermittler, dass der Verdächtige beruflich oder ehrenamtlich mit Kindern zu tun habe. Charakteristisch sei, dass er bei schriftlichen Anreden die ungewöhnliche Formulierung „Hy“ als Begrüßung nutze.

          Auch diese Bilder liefern Hinweise auf Taten aus den Jahren 2010-2015.
          Auch diese Bilder liefern Hinweise auf Taten aus den Jahren 2010-2015. : Bild: BKA

          Den Behörden liegen demnach Bild- und Videodateien vor, die den schweren sexuellen Missbrauch der damals zwischen einem und zehn Jahre alten Kinder durch den mutmaßlichen Täter zeigen. Es sei nicht auszuschließen, dass der Tatverdächtige möglicherweise weitere Kinder missbraucht habe beziehungsweise noch missbrauche.

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