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Frühstudium in Mainz : Mit 14 Jahren die erste Vorlesung gehört

Jungstudenten mit Professor: Konrad Kleineidam, Talia Crummenauer und Franz Rothlauf Bild: Schulz, Samira

Begabte und motivierte Schüler können sich an der Gutenberg-Universität für ein Frühstudium einschreiben. Sie lernen dort, sich zu organisieren und werden stärker gefordert als im Unterricht.

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          Schule alleine kann anstrengender sein als Schule und Uni zusammen. So sieht es Talia Crummenauer, und sie muss es wissen. An der Uni Mainz hat sie im Wintersemester eine Juravorlesung gehört und gleichzeitig weiterhin die zehnte Klasse ihres Gymnasiums in Ingelheim besucht. Da wollte der Vormittag gut durchgeplant sein. Mit Beginn der Semesterferien fiel die Doppelbelastung weg – und trotzdem fühlte sich Talia mit dem Lernen „mehr überfordert als während der Vorlesungszeit“, wie sie lachend sagt.

          Sascha Zoske

          Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

          Wenigstens hat sie keinen Stress mit ihren Klassenkameraden. Die haben, wie Talia auf trockene Art feststellt, „ganz gut“ darauf reagiert, dass sie mit 14 Jahren schon zur Uni geht. Auch die Lehrer hatten kein Problem damit, dass sie manchmal die Deutschstunde versäumte, weil sie sich lieber mit Strafrecht beschäftigte. Wäre es anders gewesen, hätte sie gar nicht am Frühstudium der Gutenberg-Universität teilnehmen können: Wer für dieses Programm zugelassen werden will, muss eine schriftliche Erlaubnis der Schulleitung vorlegen.

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