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„Hessenexpress“ : Schnelle Bahn zwischen Wiesbaden und Flughafen soll 2026 starten

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Viele Menschen verlassen eine gerade eingefahrene S-Bahn im unteren Teil des Hauptbahnhofs. Der neue „Hessenexpress“ zwischen Wiesbaden und Flughafen soll 2026 starten Bild: dpa

Die schnelle Bahn zwischen Wiesbaden und Flughafen soll 2026 starten. Damit wird sich der neue „Hessenexpress“ um ein Jahr verzögern.

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          Die Deutsche Bahn will die Vorplanungen für eine schnellere Bahnverbindung zwischen Wiesbaden und dem Frankfurter Flughafen bis Herbst abschließen. Das sagte ein Sprecher des hessischen Wirtschaftsministeriums auf Anfrage.

          Wie aus der Antwort des Ministeriums auf eine Landtagsanfrage der SPD-Fraktion hervorgeht, könnten 2026 die ersten Züge auf der neuen „Wallauer Spange“ rollen. Dies würde eine leichte Verzögerung im Vergleich zu früheren Planungen bedeuten. Bei einem Termin im Februar 2018 waren die Verantwortlichen der DB Netz AG von einem Start des neuen „Hessenexpress“ bereits 2025 ausgegangen.

          Von Wiesbaden zum Flughafen in 14 Minuten

          Falls die Vorplanungen zur „Wallauer Spange“ im Herbst 2019 abgeschlossen sein sollten, würde es nach Informationen der Bahn weitere anderthalb Jahre dauern, um zunächst das Baurechtsverfahren vorzubereiten. Im Frühjahr 2021 ist die Einleitung des sogenannten Planfeststellungsverfahren geplant. Die ersten Arbeiten könnten nach Erteilung des Planfeststellungsbeschlusses dann Anfang 2024 starten.

          Die Fahrzeit sollen sich mit dem vier Kilometer langen Streckenabschnitt mehr als halbieren. Von der Landeshauptstadt aus würde die Fahrt zum Frankfurter Flughafen dann rund eine Viertelstunde dauern. Die Strecke soll eine Verbindung im Halbstundentakt ermöglichen.

          Die „Wallauer Spange“ ist nach einem Ort nahe Wiesbaden benannt. Sie soll den Wiesbadener Ast der Schnellfahrstrecke Rhein-Main/Köln mit dem Frankfurter Ast verbinden und ist Teil der geplanten Neubaustrecke von Frankfurt nach Mannheim.

          Die Strecke ist im Bundesverkehrswegplan (BVWP) 2030 enthalten. Hier wurde die Strecke in die Kategorie „vordringlicher Bedarf“ eingestuft. Daher hat die Bahn die Planungen im Rahmen des Projektes Rhein/Main-Rhein/Neckar übernommen.

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