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Schießerei in Rüsselsheimer Eiscafé : Neun neue Beweisanträge

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Der Prozess um die Schießerei in einem Rüsselsheimer Eiscafé geht vor Gericht in die nächste Runde. Bild: Wolfgang Eilmes

Im Mordprozess um die Schießerei in einem Rüsselsheimer Eiscafé im August 2008 geht die Verteidigung eines der drei Angeklagten weiter von einem zusätzlichen Täter aus. Der Anwalt des Angeklagten stellte neun neue Beweisanträge.

          Im Mordprozess um die Schießerei in einem Rüsselsheimer Eiscafé im August 2008 geht die Verteidigung eines der drei Angeklagten weiter von einem zusätzlichen Täter aus. Gerhard Knöss, der Anwalt des 33 Jahre alten Angeklagten in dem Prozess, stellte bei der Fortsetzung des Verfahrens am Montag vor dem Landgericht in Darmstadt gleich neun zusätzliche Beweisanträge. Damit soll die Beteiligung eines in dem Verfahren bereits vernommenen Zeugen an dem Schusswechsel zwischen Mitgliedern zweier miteinander verfeindeter, türkischer Familienclans nachgewiesen werden.


          Der Mann solle an jenem Abend mit einer Baseballkappe bekleidet in einer Ecke des Eiscafés gesessen und später ebenfalls geschossen haben. Er sei danach vom Tatort geflüchtet, erklärte der Anwalt. Der Verteidigter beantragte, dazu unter anderem weitere Erkenntnisse aus der Telefonüberwachung der Polizei in den Prozess einzuführen und nächste Verwandte des Zeugen, darunter die Ehefrau und dessen in der Türkei lebende Tante, vorzuladen. Bei der Schießerei waren je ein Angehöriger der daran beteiligten beiden Clans und eine unbeteiligte Griechin ums Leben gekommen.

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