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Sanierungsstau bei Schulträger : Gegen eklige Schultoiletten

Kein schöner Anblick: Viele Schultoiletten müssen saniert werden. Bild: dpa

Undichte Stellen und sanierungsbedürftige Toiletten: Die Stadt Wiesbaden investiert zwar Millionen Euro in ihre Schulen. Die Planungszeiträume werden aber immer länger und komplizierter.

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          In den 80 Wiesbadener Schulen liegt vieles im Argen. Das betrifft nicht nur den Mangel an schnellen Internetanschlüssen. Es gibt zudem undichte Dächer, Nachholbedarf beim Brandschutz, sanierungsbedürftige Kanäle und Schultoiletten in einem Zustand, der buchstäblich zum Himmel stinkt. Das alles fällt in die Verantwortung von Schuldezernent Axel Imholz (SPD), der vor vier Jahren die Nachfolge von Rose-Lore Scholz (CDU) angetreten hatte, obwohl er gleichzeitig auch noch für die Finanzen zuständig ist.

          Oliver Bock

          Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung für den Rheingau-Taunus-Kreis und für Wiesbaden.

          Inzwischen hat die Stadt einiges unternommen, um den Investitions- und Sanierungsstau infolge zu geringer Finanzzuweisungen früherer Jahre aufzulösen. Laut Kay Römer, dem Leiter des städtischen Schulamtes, standen für die Instandhaltung der Schulen im Jahr 2018 nur 1,5 Millionen Euro bereit. 2019 waren es 12,5 und 2020 fast elf Millionen Euro, um Dächer zu flicken und Toiletten zu sanieren. Zufrieden ist Imholz, dass das Budget vollständig ausgeschöpft werden konnte und sogar ein „Nachschlag“ beantragt wurde, der ebenfalls verbaut wurde. Nicht eingerechnet ist das Geld, das im Zuge des Digitalpakts etlichen Schulen schnelles Internet bringen soll.

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