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Saalburg : Millionen gegen die Baufälligkeit des Welterbes

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Ave Besucher: Eine Römer-Statue grüßt am Eingang zur Saalburg Bild: dpa

In das ehemalige Römerkastell Saalburg bei Bad Homburg werden bis 2011 mehr als zwei Millionen Euro investiert. Mit dem Geld würden unter anderem Tore und Gebäude saniert. Auch sollen Gärten mit alten Obstsorten angelegt werden. Die Saalburg gehört zu der Unesco-Welterbestätte Limes.

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          In das ehemalige Römerkastell Saalburg bei Bad Homburg werden bis 2011 mehr als zwei Millionen Euro investiert. Mit dem Geld würden unter anderem Tore und Gebäude saniert, sagte Carsten Amrhein von der Saalburg. 1,4 Millionen Euro stammen vom Land, der Bund beteiligt sich mit etwa 700.000 Euro. Die Saalburg erhält das Geld, weil sie zu der Unesco-Welterbestätte Limes gehört. Sie ist das einzige wieder aufgebaute Römerkastell an der früheren römischen Grenze und wurde dieses Jahr von etwa 150.000 Menschen besucht.

          Die Arbeiten in dem Römerkastell laufen bereits. So wurde etwa die Umgebung des früher im Wald versteckten Gräberhauses gerodet, so dass das historische Gebäude aus dem Jahr 1872 bereits von der nahe gelegenen Bundesstraße zu sehen ist. Die vier Tore der Saalburg sollen saniert werden.

          Gärten mit alten Obstsorten angelegt

          Die meisten von ihnen sind so baufällig, dass sie derzeit nicht geöffnet werden können. Weiterhin sollen Gärten mit alten Obstsorten angelegt und historische Gebäude restauriert werden, so dass sie unter anderem als Büro genutzt werden können. „Die Besucher werden durch die Bauarbeiten nicht beeinträchtigt“, sagte Amrhein.

          Der Bund fördert die 33 Unesco-Welterbestätten in Deutschland mit insgesamt 150 Millionen Euro. Davon erhalten die vier Welterbestätten in Hessen - die Saalburg, das Kloster Lorsch, die Grube Messel und das Obere Mittelrheintal - insgesamt zwölf Millionen Euro. Das Land Hessen beteiligt sich insgesamt mit fast acht Millionen Euro.

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