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Rund 30 Gäste : Polizei löst Party in Offenbach auf

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Keine Party mehr: Die Polizei hat die Geburtstagsfeier aufgelöst (Symbolbild). Bild: dpa

Wegen eines Verstoßes gegen die Corona-Regeln hat in der Nacht zu Samstag die Stadtpolizei in Offenbach eine Geburtstagsfeier aufgelöst. Den Gästen drohen ein Ordnungswidrigkeitsverfahren und Bußgelder in bis zu vierstelliger Höhe.

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          In Offenbach hat die Stadtpolizei in der Nacht zu Samstag wegen eines Verstoßes gegen die Corona-Verordnung eine Geburtstagsparty mit rund 30 Gästen aufgelöst. Wie die Stadt mitteilt, hätten Gäste aus dem ganzen Rhein-Main-Gebiet in der Nacht zu Samstag „gefeiert, getanzt, Alkohol getrunken und keinerlei Schutzmaßnahmen getroffen“. Die Stadtpolizei sei wegen einer Ruhestörung in der Nachbarschaft gerufen worden. Während der Kontrolle hätten einige Teilnehmer versucht zu fliehen, von den meisten seien jedoch die Personalien festgestellt worden. Sie erwartet laut Stadt jeweils ein Ordnungswidrigkeitsverfahren und Bußgelder in bis zu vierstelliger Höhe. Die Räume des Veranstalters wurden versiegelt.

          Die Zahl der Menschen, die nach einer Corona-Infektion gestorben sind, liegt weiterhin auf einem hohen Niveau. Wie das Sozialministerium mitteilte, wurden am Wochenende 41Todesfälle in Hessen registriert. Insgesamt werden nun 1240 Todesfälle mit dem Erreger in Verbindung gebracht. Die Zahl der Neuinfektionen lag am Samstag bei 1594 und am Sonntag bei 1434. Nach den Daten des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin lagen in Hessen 355 Corona-Patienten auf Intensivstationen, das entspricht 20 Prozent der belegten Betten. 216 der Patienten wurden demnach beatmet.

          Im hessischen Handel gelten von Dezember an neue Bestimmungen, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Auf die ersten 800 Quadratmeter Verkaufsfläche darf pro zehn Quadratmetern nur ein Kunde eingelassen werden. Ab einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern wird nur noch ein Kunde auf 20 Quadratmeter zugelassen. Daran hat das Wirtschaftsministerium in Wiesbaden am Sonntag die Verbraucher erinnert.

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