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Sensationsfund aus Waldgirmes : Römischer Pferdekopf soll weiter Besucher zur Saalburg locken

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Geschichtsträchtig: die Saalburg im Hochtaunus, ein ehemaliges Römerkastell Bild: Michael Braunschädel

Der nahe Waldgirmes in Mittelhessen entdeckte 2000 Jahre alte Pferdekopf aus Bronze wird weiter in der Saalburg zu sehen sein. Aber mehr als 100.000 Besucher im Jahr wollen nicht nur diesen Sensationsfunds sehen.

          Der berühmt gewordene römische Pferdekopf aus Bronze soll auch dieses Jahr möglichst viele Besucher zum ehemaligen Römerkastell Saalburg bei Bad Homburg locken. Seitdem der archäologische Sensationsfund hier präsentiert werde, seien die Besucherzahlen gestiegen, sagte der Museumsdirektor Carsten Amrhein am Mittwoch.

          Der 2000 Jahre alte Kopf war bei archäologischen Grabungen in Waldgirmes in einem elf Meter tiefen Brunnenschacht entdeckt worden, seit dem vergangenen August wird er - mit einer kurzen Unterbrechung - auf der Saalburg ausgestellt.

          115.000 Besucher gezählt

          Der knapp 60 Zentimeter lange Kopf hat dem Römerkastell ein wenig die jährlichen Besucherzahlen gerettet, die in dem extrem heißen Sommer bergab gegangen waren. 115.000 Menschen wurden insgesamt gezählt, das waren etwas weniger als im Jahr zuvor.

          Streitobjekt: Pferdekopf von Waldgirmes, zu sehen in der Saalburg

          Im neuen Jahresprogramm bietet die Saalburg zudem wieder viele Vorträge, Aktionen zum Mitmachen und Vorführungen an. Im Dezember soll erstmals ein römischer Weihnachtsmarkt veranstaltet werden. Ungewohnt derb für den historischen Ort klingt der Name einer großen Ausstellung rund ums stille Örtchen. In „Drauf Geschissen!“ erfahren die Besucher etwa, dass es bereits im alten Ägypten eine Kanalisation und fast modern anmutende Toilettensitze gab.

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