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Nach neuerlicher Panne : RMV fordert Verkaufsverbot für Metall-Luftballons

  • -Aktualisiert am

Bei Kindern beliebt, bei Bahnbetrieben gefürchtet: mit Metall beschichtete Luftballons Bild: Stefanie Silber

Der Geschäftsführer des Rhein-Main-Verkehrsverbunds fordert ein Verkaufsverbot für metallbeschichtete Luftballons in Frankfurt. Denn was Kinder erfreut, stört RMV und seine Kunden.

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          Der Geschäftsführer des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV), Knut Ringat, hat die Stadt Frankfurt aufgefordert, ein Verkaufsverbot für metallbeschichtete Luftballons in der Frankfurter Innenstadt auszusprechen. Als Grund führt Ringat an, dass derzeit mindestens einmal in der Woche ein solcher Luftballon in die Oberleitungen im Frankfurter S-Bahn-Tunnel fliegt und dort für gefährliche Situationen sorgt oder sogar Kurzschlüsse verursacht.

          In solchen Fällen steht nach Angaben des Geschäftsführers dann der gesamte S-Bahn-Verkehr im Frankfurter Untergrund still, was Auswirkungen auf alle anderen S-Bahnen im Rhein-Mein-Gebiet habe. Denn die Verspätungen würden an fast alle Bahnen im S-Bahn-Netz weitergegeben. Es dauere Stunden, um wieder in den normalen Fahrtakt zu kommen.

          Aufwendige Bergung des Ballons

          In Frankfurt werden diese Ballons vor allem auf der Einkaufsstraße Zeil verkauft. In den S-Bahn- und U-BahnStationen verlieren viele Kinder die Ballons. Der bisher letzte Fall hatte sich am vergangenen Mittwoch in der Station Konstablerwache mitten im Feierabend-Hochbetrieb ereignet.

          Mitarbeiter der Bahn benötigten eine Stunde, um den Ballon zu bergen. Die Bahn hat mittlerweile an ihren Frankfurter S-Bahn-Stationen Plakate aufgehängt, auf denen ein Ballonverbot in den Bahnhöfen bekanntgemacht wird.

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