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Vorhaben zunächst verschoben : RMV erhöht die Fahrpreise

  • -Aktualisiert am

Aufschlag: Um durchschnitt 1,5 Prozent erhöht der RMV die Fahrpreise und zwar von Juli an Bild: dpa

Noch dauert es etwas, bis der RMV mehr Geld für Fahrscheine verlangt. Aber die Nutzer können sich schon darauf vorbereiten. Ursprünglich hatte der RMV den Aufschlag schon zum Januar geplant.

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          Die Fahrpreise im Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) steigen zum 1. Januar nächsten Jahres um durchschnittlich 1,5 Prozent. Eine Einzelfahrt von Frankfurt nach Wiesbaden kostet dann nach RMV-Angaben 8,95 Euro. Derzeit sind für diese Strecke 8,70 Euro zu zahlen, vom 1. Juli an 8,80 Euro. Dann tritt die eigentlich bereits am 1. Januar fällige Tariferhöhung für das laufende Jahr in Kraft. Um die temporäre Reduzierung des Mehrwertsteuer an die Fahrgäste weiterzugeben, hatte der RMV die Tarifanpassung vom 1. Januar auf den 1. Juli verschoben. So konnten die Nutzer von S- und U-Bahnen sechs Monate länger von den Fahrpreisen des Jahres 2020 profitieren.

          Ralf Euler
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung, verantwortlich für den Rhein-Main-Teil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Eine Jahreskarte von Wiesbaden zum Flughafen kostet laut RMV derzeit 1377,10 Euro, vom 1. Juni an 1396,50 Euro und vom 1. Januar 2022 an 1417,10 Euro. Die berechtigten Gehaltszuwächse des Fahrpersonals und höhere Energiekosten machten die Preisanhebung unumgänglich, sagt RMV-Geschäftsführer Knut Ringat.

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