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Blutsaugerplage : Schnakenbekämpfer gehen wohl von Sonntag an wieder in die Luft

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Blutsauger: Am Rhein zwischen Rastatt und Mainz haben sich zuletzt Stechmücken stark vermehrt - nun werden sie per Helikopter wieder bekämpft Bild: dpa

Schon jetzt fliegen viele Blutsauger auf Mensch und Tier am Rhein: Zwischen Rastatt und Mainz sind besonders viele Stechmücken geschlüpft. Ab Sonntag geht es den Insekten nun aber voraussichtlich wieder aus der Luft an den Kragen.

          Den Rheinschnaken geht es voraussichtlich ab Sonntag wieder aus der Luft an den Kragen: Wie Norbert Becker, Direktor der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage, am Mittwoch sagte, sind die Hubschrauber wieder startklar.

          Schon jetzt sind viele der Plagegeister in den Rheinauen unterwegs. Mit zunehmender Wärme dürften sie in den nächsten Tagen auch massig in den Städten auftreten, schätzt Becker. Mit der jetzigen Generation der Stechmücken müssen die Rhein-Anlieger jedoch leben.

          Ausgebrannt: Diesen Helikopter der Insektenbekämpfer hat es Ende Mai zerlegt – nun aber sind sie wieder startklar

          Zwischen Rastatt und Mainz sind besonders viele Stechmücken geschlüpft, weil zwei Hubschrauber ausfielen, die normalerweise zur Bekämpfung der Schnakenbrut eingesetzt werden. Ende Mai brannte ein Helikopter auf der Insel Elisabethenwörth sogar aus.

          Die Aktionsgemeinschaft nimmt für sich in Anspruch, Stechmücken biologisch und umweltschonend zu Leibe zu rücken. So spare sie Brutgebiete etwa von Rohrweihen und Purpurreiher bei den Flügen zur Schnakenbekämpfung im Umkreis von 50 Metern aus. Den gleichen Abstand wahrten die Einsatzkräfte auch zu Bäumen, in denen zum Beispiel Graureiher und Uhu ihre Jungen aufziehen; zudem versprühten sie die Wirkstoffe nur zu Fuß und nicht aus der Luft.

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