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Rhein-Main im Schwerpunkt : Rund 5000 Blitze über Hessen

  • Aktualisiert am

Skyline: Blick auf Frankfurt mit Blitz bei heranziehendem Sturm. Bild: Victor Hedwig

Einen Blitzrekord hat der Deutsche Wetterdienst bei den Unwettern am Montag nicht gezählt. Das Rhein-Main-Gebiet trifft es wegen der „empfindlichen“ Infrastruktur besonders stark.

          Bei den unwetterartigen Gewittern am Montag haben sich rund 5000 Blitze über Hessen entladen. Schwerpunkt sei das Rhein-Main-Gebiet gewesen, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Dienstag. „Die größte Konzentration waren etwa 4000 Blitze zwischen Rüdesheim, Darmstadt, Frankfurt bis zu Bergstraße und Odenwald“, sagte DWD-Sprecher Andreas Friedrich. Das sei zwar kein Blitz- und Unwetterrekord. „Aber angesichts der empfindlichen Infrastruktur in der Region ist es kein Wunder, dass Folgeschäden auftraten.“

          So führte ein Blitzeinschlag im Stellwerk Neu-Isenburg zu Verspätungen und Behinderungen im Bahnverkehr. Unwetterbedingt waren zudem am Frankfurter Flughafen bis zum frühen Abend 94 An- und Abflüge abgesagt worden. Weitere elf Flüge wurden umgeleitet, wie der Flughafenbetreiber Fraport mitteilte. Es gab zahlreiche Verspätungen.

          Außerdem wurde in Darmstadt am Montagabend ein Freibad wegen eines falschen Chlorgasalarms geräumt - ein Blitzeinschlag hatte zu einem technischen Defekt in der Messanlage geführt und so den Fehlalarm ausgelöst.

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