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Drittletzter Platz : Regionalzüge in Hessen unpünktlicher als im Bundesschnitt

  • Aktualisiert am

Pendelt nicht immer pünktlich zwischen Frankfurt und dem Gießener Raum: Mittelhessen-Express Bild: Daniel Pilar

Fast 91 Prozent der Regionalzüge fuhren im vergangenen Jahr in Hessen pünktlich. Das klingt nach viel - ist es aber nicht, wie ein bundesweiter Vergleich zeigt.

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          Bahnfahrer haben in Hessen häufiger mit verspäteten Regionalzügen der Deutschen Bahn zu tun als im bundesweiten Durchschnitt. Rund 90,9 Prozent kamen im vergangenen Jahr pünktlich an, wie das Unternehmen der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Das waren 0,5 Prozentpunkte weniger als 2017.

          Im bundesweiten Durchschnitt waren im vergangenen Jahr 94,1 Prozent der Regionalzüge der Deutschen Bahn pünktlich, das waren 0,4 Punkte weniger als im Vorjahr. Bei der Statistik werden auch S-Bahnen mitgezählt. In der bundesweiten Rangliste zur Pünktlichkeit der Regionalzüge nimmt Hessen für das Jahr 2018 den drittletzten Platz ein.

          Im Auftrag der Länder

          Die meisten pünktlichen Regionalzüge gab es 2018 in Hamburg. Dort lag die Quote bei 97,7 Prozent. Am schlechtesten schnitt Bremen ab, wo nur 86 Prozent der Züge pünktlich waren - das heißt nach Bahn-Definition: weniger als sechs Minuten zu spät.

          Regionalzüge und S-Bahnen fährt die Bahn nicht auf eigene Rechnung. Sie werden im Auftrag der Länder von den Verkehrsverbünden bestellt und bezuschusst. Bei Verspätungen können die Länder ihre Zahlungen kürzen.

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